Besuch beim Ochsenhauser Bürgermeister

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 Die Schüler der Klasse 3a sitzen auf dem Schreibtischstuhl des Bürgermeisters Probe.
Die Schüler der Klasse 3a sitzen auf dem Schreibtischstuhl des Bürgermeisters Probe. (Foto: Klasse 3a)
Klasse 3a

Die Klasse 3a der Grundschule Ochsenhausen hat dem Bürgermeister einen Besuch abgestattet. Sie trafen sich mit Bürgermeister Andreas Denzel im Sitzungssaal des städtischen Rathauses. Die Schüler waren vor dem Besuch sehr aufgeregt und haben sich im Voraus bereits viele Fragen überlegt, die sie dem Bürgermeister stellen wollten.

Nachdem alle auf den Stühlen der Gemeinderäte Platz genommen hatten, antwortete Denzel auf die Fragen ausführlich gab und sogar Dinge aus seinem Privatleben bereitwillig preis. Unter anderem haben die Schüler herausgefunden, dass er in Singen geboren ist, inzwischen aber in Ochsenhausen wohnt und hier auch seit 20 Jahren sein Amt als Bürgermeister innehat. Andreas Denzel ist 58 Jahre alt, hat zwei bereits erwachsene Kinder und isst gerne Pizza und Pasta. In seiner Freizeit geht er gerne auf Reisen und fährt Ski und Mountainbike.

Sein Beruf als Stadtoberhaupt macht ihm sehr viel Spaß, weil er viel mit Menschen zusammenkommt und er jeden Tag sehr abwechslungsreiche Aufgaben zu bewältigen hat. Tagsüber hat er viele Sitzungen und Besprechungen, in denen viel diskutiert und entschieden wird. Zum Beispiel werden Beschlüsse zum Straßenbau gefasst, aber auch städtische Einrichtungen wie der Kindergarten oder Schulen sind Thema und Angelegenheit des Bürgermeisters. Darüber hinaus darf der Bürgermeister einer Stadt in Abstimmung mit dem Gemeinderat auch Gesetze verfassen beziehungsweise ändern. Zuletzt ging es hier beispielsweise um eine Satzung zur Abwasserbeseitigung.

Insgesamt ist der Bürgermeister Chef von 185 Mitarbeitern, von denen 23 im Rathaus selbst arbeiten. Die anderen sind verteilt auf Kindergärten, Schulen, Verwaltungen und andere Ämter. So haben die Schüler auch erfahren, dass ihr Hausmeister Frank Niepel und die Sekretärin der Grundschule Ulrike Mayer-Köberle bei der Stadt angestellt sind und somit der Bürgermeister ihr Chef ist.

Andreas Denzel wollte schon immer Bürgermeister werden und ist dies auch seit seinem 38. Lebensjahr. Zuvor hat er allerdings Rechtswissenschaften studiert. 1999 wurde er in Ochsenhausen erstmals als Bürgermeister gewählt. Bürgermeister Andreas Denzel zeigte sich im Treffen mit den Grundschülern sehr offen. Er erwähnte im Gespräch auch, dass er Kinder sehr gerne mag und dem Nachwuchs gerne auch ermöglichen möchte, das Rathaus und all seine Abläufe genauer zu zeigen und näherzubringen. Auf die Frage warum ein Bürgermeister so genannt wird und nicht Stadtmeister oder Ähnliches, hatte auch er keine Antwort parat.

Nach dem Interview mit dem Bürgermeister durften die Schüler schließlich noch das Rathaus und seine Räumlichkeiten erkunden. Zu guter Letzt durften sie ins Heiligtum des Bürgermeisters, in sein persönliches Büro. Ein Höhepunkt für viele Schüler war, dass sie auf seinem Schreibtischstuhl probesitzen durften. So konnten sich einige der Schüler selbst wie kleine Bürgermeister fühlen.

Der Besuch beim Bürgermeister war für alle Schüler der Klasse 3a sehr lehrreich und unterhaltsam. Sie haben viele Eindrücke aus dem Rathaus und aus dem Leben und Arbeiten des Stadtoberhaupts mitgenommen. Die Schüler freuten sich über einen offenen und sehr netten Bürgermeister, der für alle Wünsche und Belange seiner Gemeinde ein offenes Ohr hat. Vielleicht hat sich durch den Besuch beim ein oder anderen Kind auch der Berufswunsch geändert

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