Beim Schlusslicht zählt nur ein Sieg

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 Ochsenhausen spielt auswärts in Kißlegg.
Ochsenhausen spielt auswärts in Kißlegg. (Foto: ssuaphoto)

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen vier Landesligapartien ist die Ausgangslage für den SV Ochsenhausen beim Auswärtsspiel in Kißlegg klar: Beim punktlosen Tabellenschlusslicht müssen am Sonntag, 7. Oktober, drei Punkte her. Anpfiff ist um 15 Uhr.

„Wir lassen und keine schlechte Phase einreden“, betont Ochsenhausens Spielertrainer Oliver Wild trotz der jüngsten Niederlagen gegen Friedrichshafen (0:1) und Biberach (0:3). „Für den Moment ist alles gut, aber klar ist auch: Am Sonntag muss ein Sieg folgen“, sagt Wild. Die Gefahr, eine Mannschaft, die in sieben Spielen sieben Mal den Platz als Verlierer verließ, zu unterschätzen, sei groß. Dies werde seinem Team in diesem „richtungsweisenden Spiel“ aber nicht passieren. Zumindest, wenn der SVO dasselbe Gesicht zeige, wie gegen Friedrichshafen in der zweiten Hälfte. Durchgang eins sei hingegen „nicht akzeptabel“ gewesen, sagt Oliver Wild. „Aber das ist schon vergessen.“

Dass Aufsteiger Kißlegg einen derart schlechten Start hingelegt hat, überrascht den SVO-Coach. In der Wintervorbereitung waren Ochsenhausen und Kißlegg noch aufeinandergetroffen. „In diesem Spiel haben sie durchaus gezeigt, dass sie Potenzial haben“, so Wild. Auch wenn sein Team im Februar 4:1 gewann. Wild erwartet am Sonntag einen tiefstehenden Gegner, der versuchen wird, seine Defensive zu stabilisieren – kassierten die Kißlegger bislang doch im Schnitt vier Tore pro Spiel. Diese Unsicherheit will Ochsenhausen ausnutzen. „Wir werden die Partie offensiv angehen und versuchen, Kißlegg frühzeitig unter Druck zu setzen.“

Verzichten muss Oliver Wild auf seinen gelb-rot-gesperrten Bruder Michael. Ein Verlust, der gegen einen auf die Defensive bedachten Gegner wie Kißlegg schmerzt. „Gegen ein solches Team tut ein kreativer Kopf in den eigenen Reihen immer gut.“ Konrad Licht weilt im Urlaub, Serban Rosu fehlt weiterhin. Hinter dem Einsatz von Oliver Wild steht wegen Knieproblemen auch ein Fragezeichen. Ob er spielen kann sei „sehr ungewiss“. Andreas Kaiser steht hingegen wieder zur Verfügung. Ins Tor kehrt die Nummer eins Jan Besenfelder zurück, nachdem in der Vorwoche Fabian Egger ran durfte. Dieser Einsatz sei Egger bereits vor längerer Zeit versprochen worden, erklärt Wild. „Wir sind froh, dass wir zwei junge talentierte Torhüter haben.“

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