Auch die Verbände gratulieren: Martin Haag, Vorsitzender des baden-württembergischen Verbandes der Chemischen Industrie (VCI, l
Auch die Verbände gratulieren: Martin Haag, Vorsitzender des baden-württembergischen Verbandes der Chemischen Industrie (VCI, links) freut sich mit Tobias Beck über dessen Auszeichnung. Rechts Ministerialdirektor Michael Föll, Kultusministerium. Der Amtschef des baden-württembergischen Kultusministeriums, Michael Föll (links), überreichte die Auszeichnung und gratulierte Tobias Beck. (Foto: Chemie.BW/Eppler)
Schwäbische Zeitung

Tobias Beck, pädagogischer Leiter des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg (SFZ), ist auf dem Lehrerkongress der chemischen Industrie in Nürtingen mit dem Preis des Dialog Schule – Chemie geehrt worden. Ministerialdirektor Michael Föll, Amtschef im baden-württembergischen Kultusministerium, überreichte die Auszeichnung. Sie steht unter dem Motto „Experimentieren. Begeistern. Vernetzen“ und wird von den Chemieverbänden an Pädagogen aus dem MINT-Bereich verliehen.

Tobias Beck ist Diplom-Physiker und Leiter der Naturwissenschaften am Gymnasium Ochsenhausen und pädagogischer Leiter des SFZ. Er hat vielfältige Erfahrungen im Wissenschaftsjournalismus in Zeitungen und Rundfunk gesammelt, war Preisträger des Helmholtz-Lehrerpreises und als ein Geschäftsführer des SFZ maßgeblich am Ausbau des Netzwerkes in Baden-Württemberg beteiligt, heißt es in einer Pressemitteilung. Beck habe viele Schülerteams bei Wettbewerben wie der Internationalen Physik-Olympiade oder Jugend forscht begleitet.

Sein Engagement entspreche in „idealer Weise“ den drei Grundsätzen des Preises – Experimentieren, Begeistern, Vernetzen: Für Beck stehe das praktische Erfahren als wichtiges Element im Vordergrund. Damit, so heißt es in der Mitteilung weiter, hätten er und seine Kollegen es geschafft, Begeisterung bei aktuell fast 500 Schülern zu wecken.

Beck selbst zeigte sich „froh und glücklich“ über die Auszeichnung – und machte aber deutlich, dass er sie „als Auszeichnung für die Arbeit des tollen Teams in den Schülerforschungszentren, für das Wirken der vielen Kolleginnen und Kollegen und Ehrenamtlichen, die in allen Schulen in Baden-Württemberg außerschulische MINT-Förderung machen“ sehe. Die Leistungen, die an Orten wie dem SFZ von Schülern erbracht werden, seien nicht möglich ohne das große Engagement aller Betreuer.

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