Schwäbische Zeitung

Der Arbeitskreis „Spurwechsel“ lädt am Freitag, 14. September, zu einer geführten Wanderung mit dem Thema „Auf den Spuren der Eiszeit – Geopfad Schussenried“ ein.

Die letzte große Vereisungsperiode, die Würmeiszeit, begann vor etwa 120 000 Jahren und hatte ihren Höhepunkt vor etwa 25 000 Jahren. Es ist der würmeiszeitliche Gletscher, der mit seinem Rückzug und Abschmelzen dem oberschwäbischen Raum und damit auch dem Umland von Bad Schussenried sein heutiges Gesicht gegeben hat.

Ein Rundweg von etwa vier Kilometern Länge führt die Teilnehmer zu den geologischen Phänomenen. An insgesamt neun Stationen wird erklärt, wie Moränen oder Toteislöcher entstanden sind, wie die Findlinge in die Gegend kamen oder welche Bedeutung Gletschertore haben.

Der Wanderweg bietet keine größeren Steigungen und ist leicht begehbar, teilt der Arbeitskreis mit. Die Gehzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden, eine Einkehr ist vorgesehen. Treffpunkt ist um 12.45 Uhr beim Sportheim Ochsenhausen. Die Leitung hat Otto Minsch. Ansprechpartnerin ist Ingrid Buri, Telefon 07352/8346.

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