Freier Mitarbeiter

Die Gemeinde Mittelbiberach führt das elektronische Ratsinformationssystem (RIS) ein. Jährlich werden damit Papier- und Druckkosten für 16000 Kopien gespart. Die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen kostet 22 750 Euro brutto. Im Haushaltsplan 2020 sind hierfür 20–000 Euro eingestellt. Der Auftragsvergabe stimmte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung einstimmig zu.

Im Rahmen der Haushaltsberatung für das Jahr 2020 beschloss der Gemeinderat die Einführung des RIS. In der Haushaltsplanung für das Jahr 2020 wurden hierfür 20 000 Euro eingestellt. Der überplanmäßigen Ausgabe über 2750 Euro stimmten die Räte ebenfalls zu.

Zur Nutzung des RIS sollen alle Gremienmitglieder und die Amtsleiter der Verwaltung mit Tablets ausgestattet werden. Diese werden gemeinsam mit den Gemeinden Ummendorf und Warthausen, die ebenfalls das RIS einführen, beschafft. Die Kosten der 22 Tablets belaufen sich auf 10 225 Euro und sind im Gesamtbetrag enthalten.

Das Schriftgutmanagmentsystem ist bereits seit 25 Jahren im Rathaus in Benutzung. Die Arbeit funktioniere gut und wäre aus der täglichen Verwaltungstätigkeit nicht mehr wegzudenken, sagte Bürgermeister Florian Hänle. Die langjährige Arbeit mit dem Programm erleichtere auch die Einarbeitung in die neuen Module.

Die Sitzungsunterlagen sollen den kommunalen Gremien wie Gemeinderat, Technischer Ausschuss und Ortschaftsrat inklusive aller Anlagen und Pläne elektronisch zur Verfügung gestellt werden. Auf Papiervorlagen wird verzichtet und ein zusätzlicher Versand erfolgt nicht mehr. Zur Einsparung von Druck- und Papierkosten sagte Florian Hänle, dass 2019 an die Gremien 16 163 Kopien versandt worden waren.

In einer gut einstündigen Diskussion erläuterte Ralph Ditter von der Firma „Comundis Regisafe“ aus Waiblingen die Einzelheiten. Das Gremium zeigte sich dem neuen System gegenüber aufgeschlossen. Ob auch historische Beschlüsse eingesehen werden können, wollte Gemeinderat Georg Trittler wissen. „Teils, teils“, so Bürgermeister Hänle. Eingescannte Dokumente könnten bis 1990 zurückverfolgt werden. „Für die RIS-Nutzer im Rathaus und in den Gremien findet eine eintägige Schulung im Rathaus statt“, gab Hauptamtsleiter Thomas Fechter auf eine Frage aus dem Gemeinderat bekannt.

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr zum Thema

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade

Leser lesen gerade