Mehreinnahmen von einer halben Million

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Mittelbiberachs Bürgermeister Hans Berg wird an seinen Nachfolger eine Gemeinde übergeben können, die hohe Rücklagen hat.
Mittelbiberachs Bürgermeister Hans Berg wird an seinen Nachfolger eine Gemeinde übergeben können, die hohe Rücklagen hat. (Foto: Christoph Schneider)

Die Gemeinde Mittelbiberach hat sich finanziell in diesem Jahr besser entwickelt als zunächst angenommen. Das zeigt der Haushaltszwischenbericht, den Bürgermeister Hans Berg im Gemeinderat vorgestellt hat. Die Gemeindekasse profitiere vor allem von der starken wirtschaftlichen Entwicklung im Land. „Die Wirtschaft boomt, die Wirtschaft läuft, die Arbeitslosigkeit ist niedrig“, sagte Berg.

Der „Stabilitätsanker“ sei der Anteil aus der Einkommenssteuer. Die Gemeinde rechnet dieses Jahr mit Einnahmen in Höhe von 3078 Euro, knapp 130 000 Euro mehr als im Haushalt geplant. Die Gewerbesteuereinnahmen sind dagegen traditionell niedrig in der Wohngemeinde. Hier rechnet Berg mit einer Viertelmillion Mehreinnahmen. Insgesamt plant die Gemeinde mit knapp einer Million. „Über diesen Betrag können andere Gemeinden nur lächeln“, sagte Berg. „Uns tut er dennoch gut.“

Insgesamt verbessert sich das Ergebnis um rund eine halbe Million Euro. Das ursprüngliche Ergebnis im Haushalt war bereits positiv, jetzt rechnet Berg mit einem Plus von 1,3 Millionen Euro. Zudem verfüge die Gemeinde über ein starkes Finanzpolster, von zehn Millionen Euro. Allerdings kommen auch Mittel für geplante Investitionen hinzu, die aber nicht abgeflossen sind. Etwa für Grunderwerb, die Schaffung von Flüchtlingsunterbringungen oder das Landessanierungsprogramm. Diese Mittel müssten im Folgejahr voraussichtlich erneut im Haushalt eingeplant werden und kommen dann als zusätzliche Kosten hinzu. Auszahlungen für das Baugebiet Gartenäcker sind dagegen bereits im Dezember 2017 abgeflossen.

Zwei Personen dürften die Ausführungen besonders gern vernommen haben: die Bürgermeisterkandidaten Florian Hänle und Matthias Weber saßen auf den Zuhörerplätzen.

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