Feuerwehrgerätehaus wird auf Vordermann gebracht

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Die Tore im Feuerwehrhaus Reute sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den sicherheitstechnischen Vorschriften.
Die Tore im Feuerwehrhaus Reute sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den sicherheitstechnischen Vorschriften. (Foto: Aßfalg)
Josef Aßfalg

Die Feuerwehren Mittelbiberach und Reute bekommen einen neuen Anhänger mit Wechselmodulen. Das hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Des Weiteren hat er der Erneuerung der Toranlage am Feuerwehrgerätehaus Reute zugestimmt.

Für die Anschaffung eines Anhängers mit Wechselmodulen wurden im Haushalt 2018 50 000 Euro veranschlagt. Der Anhänger soll so ausgestattet sein, dass bei den Einsätzen je nach Bedarf verschiedene Module Platz haben. Auf der Grundlage dieser Anforderungen der Feuerwehr sind folgende Wechselmodule vorgesehen: Modul eins umfasst lediglich eine Tragkraftspritze, das zweite enthält zusätzlich Zubehör und Armaturen. Das dritte Modul gilt der Verkehrsabsicherung, inklusive Strom und Licht. Für Hochwasser- und Unwetterfälle ist das vierte Modul vorgesehen, ein weiteres für Ölunfälle und verschmutzte Straßen. Modul sechs besteht aus einer Transportwanne. Die einzelnen Module werden teilweise mit bereits vorhandenen Einsatzgeräten beladen.

Für den Anhänger war die Firma Bertsch in Schemmerhofen mit 6430 Euro der günstigste Anbieter. Die Firma dbs Denzel Brandschutzservice aus Burgrieden bekam mit 35 146 Euro den Zuschlag für die Wechselmodule und den Drucklüfter für die Entrauchung. „Die Gesamtkosten von 41 577 Euro liegen damit rund 8500 Euro unter dem Planansatz“, resümierte Bürgermeister Hans Berg. Über einen Zuschussantrag für die Förderung der Beschaffung hat das Landratsamt noch nicht entschieden. Es bestehe kein Rechtsanspruch auf die Zahlung eines Zuschusses „und im Haushaltsplan 2018 ist kein Zuschuss eingeplant“, erklärte Berg. Der Anhänger mit den Modulen werde im Feuerwehrgerätehaus Mittelbiberach stationiert, sagte der in der Sitzung anwesende Feuerwehrkommandant Edmund Rapp auf Nachfrage von Rat Georg Trittler.

Und: „Die notwendig werdenden Veränderungen im Feuerwehrgerätehaus führen wir in Eigenleistung aus.“ Die vor 35 Jahren installierten Sektionaltore im Feuerwehrgerätehaus Reute entsprechen nicht mehr den sicherheitstechnischen Vorschriften und müssen ausgetauscht werden. Im Haushaltsplan 2018 sind dafür 15 000 Euro vorgesehen. Die Firma Pfullendorfer Tor-Systeme war mit 8538 Euro der günstigste Anbieter und liegt damit unter dem Planansatz. In Zusammenhang mit der Installation führt die Feuerwehr Reute kleinere Anpassungsarbeiten durch. Die Kosten liegen zwischen 1000 und 2000 Euro

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