Fast alle Bewohner im Mittelbiberacher Wohnpark lassen sich impfen

Auch Einrichtungsleiterin Daniela Keck (links) hat sich impfen lassen.
Auch Einrichtungsleiterin Daniela Keck (links) hat sich impfen lassen. (Foto: Jürgen Emmenlauer)
Schwäbische Zeitung

40 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 32 Beschäftigte des Wohnparks am Rotbach in Mittelbiberach haben in der vergangenen Woche ihre Erstimpfung gegen Corona erhalten. Wie die St. Elisabeth-Stiftung mitteilt, erhielt die Bewohnerin Elisabeth Jackel aus Biberach die erste Impfung.

Die 96-Jährige hatte wie viele andere die Impfung herbeigesehnt. Insgesamt ließen sich beinahe 100 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner sowie rund 80 Prozent der Mitarbeitenden impfen. Bei keiner der geimpften Personen sind später nennenswerte Nebenwirkungen aufgetreten. Sowohl bei den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch bei den Mitarbeitenden herrschte bei Butterbrezeln und Kaffee eine entspannte Atmosphäre bei der Impfung. Der Wohnpark bekam positive Rückmeldungen vom Impfteam für die Organisation. „Dieses Lob hat uns natürlich sehr gefreut“, sagte Einrichtungsleiterin Daniela Keck (Foto links). „Mein Team hat auch wirklich einen reibungslaufen Ablauf auf die Beine gestellt. Zehn Mitarbeitende sind sogar gekommen, obwohl sie eigentlich frei hatten.“ Unterstützt wurde das mobile Impfteam von der früheren Biberacher Kinderärztin Adelheid Olischläger. Die 80-Jährige übernahm die Überprüfung der Indikationen. Auch Volker Reichardt als internistischer Hausarzt war vor Ort. Der Mediziner aus Biberach betreut einige Patientinnen und Patienten im Wohnpark am Rotbach. Er hatte im Vorfeld auch einen großen Teil der Aufklärungsgespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden geführt.

Foto: Jürgen Emmenlauer/

St. Elisabeth-Stiftung

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