Um eine weitgehende Gleichbehandlung der Mittelbiberacher Vereine sicherstellen, hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung beschlossen, zur Überarbeitung der Vereinsförderrichtlinien einen Arbeitskreis zu bilden.

Vier Gemeinderatsmitglieder und der Bürgermeister gehören diesem Gremium an. Die ehrenamtliche Arbeit, die in den Vereinen geleistet werde, sei für die Gemeinde von großer Bedeutung, bekannte Bürgermeister Florian Hänle. Durch Kostensteigerungen und den gesellschaftlichen Strukturwandel seien die Vereine immer mehr auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinde angewiesen. Letztmals wurden die Vereinsförderrichtlinien 2012 überarbeitet.

„In diesen sieben Jahren wurde die Vereinsförderung nur in einzelnen Fällen angepasst“, erklärte Hänle. Im vergangenen Jahr hatte ein Verein einen Antrag auf Erhöhung der jährlichen Förderung gestellt. Hänle schlug vor, einen Arbeitskreis zu bilden, der sich mit der Überarbeitung der Vereinsförderung befasst. Die Gemeinderäte Christof Ege, Katja Sproll, Manfred Wonschak und Ortsvorsteher Anton Laub, sowie Florian Hänle, wurden einstimmig in den Ausschuss berufen. Sie wurden beauftragt, einen Beschlussvorschlag mit den neuen Vereinsförderrichtlinien zu erstellen.

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