88 Schüler gewinnen Preise beim Europäischen Wettbewerb

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Der Europaabgeordnete Norbert Lins (l.) und Halit Ünver (r.)von der Europa-Union beglückwünschten die vielen Gewinner des Europä
Der Europaabgeordnete Norbert Lins (l.) und Halit Ünver (r.)von der Europa-Union beglückwünschten die vielen Gewinner des Europäischen Wettbewerbs. (Foto: SZ- Birgit van Laak)

88 Schüler aus dem ganzen Landkreis Biberach haben Preise beim Europäischen Wettbewerb gewonnen. Der stand in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“. Die Kinder und Jugendlichen malten Bilder, verfassten Texte und schufen Multimediapräsentationen. In der Schulhalle in Mittelbiberach übergab der Europa-Abgeordnete Norbert Lins die Preise. Neben den Ortspreisen wurden Schüler mit Landes- sowie mit Bundespreisen ausgezeichnet.

De Europäische Wettbewerb ist der einzige europaweite Schülerwettbewerb. In Deutschland haben sich bei der 63. Auflage des Wettbewerbs rund 77 000 Schüler beteiligt. Im Landkreis Biberach nahmen zwölf Schulen teil: die Grundschulen Stafflangen, Ringschnait, Oggelshausen, Ochsenhausen, Steinhausen/Rottum, Alleshausen, die Birkendorf-Grundschule Biberach, die Grundschule Bronner Berg Laupheim, die St. Gerhard-Schule Riedlingen, die Donau-Bussen-Schule Unlingen, die Michael-von-Jung-Schule Kirchorf und die Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim. Das Thema des Wettbewerbs lautete „Gemeinsam in Frieden leben“. Dazu gab es eine Reihe von Unterthemen, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen künstlerisch auseinandersetzten. So lautete in der Grundschule eine Aufgabenstellung „Alles wird gut“, dabei wurden europäische Märchen in den Mittelpunkt gerückt. Weitere Themen waren: „Schön, dass du da bist“, „Mädchen können das doch“, „Ich bin wie ich bin“, „Frieden ist eine Kunst“, „Cybermobbing“ und „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“.

Bei der Preisverleihung in Mittelbiberach hoben die Redner hervor, wie wichtig ein friedliches Zusammenleben und Respekt heute ist. „Europa heißt Gemeinschaft“, sagte der Gastgeber der Preisverleihung, Mittelbiberachs Rektor Wolfgang Winter, zu den Kindern. Respekt gehöre zur Gemeinschaft, das bedeute, andere Meinungen gelten zu lassen und über unterschiedliche Ansichten miteinander zu reden.

Ein buntes Europa

Anna Sproll vom Schulamt betonte, dass der Wettbewerb das Verständnis unterschiedlicher Kulturen fördern und so zum friedvollen Zusammenleben beitragen wolle. „Dieses Ziel zu verfolgen ist heute aktueller und notwendiger denn je. Wir sind gefordert, an Europa weiterzubauen“, sagte sie. Sie lobte die Arbeiten der Kinder. Die kreativen Einfälle, die farbenfrohen Bilder und Collagen zeigten, wie bunt Europa sei.

Der Abgeordnete Norbert Lins (CDU) mahnte ein friedliches Miteinander an. Europa sei ein Friedensprojekt und als solches seit 70 Jahren ein Erfolgsprojekt. „Wichtig ist, dass auch ihr Kinder euch mit Europa befasst und merkt, dass bei all den Unterschieden, Verständnis und Respekt dazugehören. Dass man unterschiedliche Meinungen haben kann und streiten kann, aber keine Gewalt ausübt. Dazu leistet der Malwettbewerb einen großen Beitrag.“ Die Bedeutung von Frieden und Bildung hob auch Halit Ünver von der Europa-Union hervor. Die Kinder erhielten dann Urkunden sowie Bücher und Spiele. Bundespreise gingen an Norina Habura Henz, Ochsenhausen, Melanie Marie Stolz, Alleshausen, und Noah Dilger, Steinhausen/Rottum. Darüber hinaus gab es zahlreiche Landespreise und Ortspreise.

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