Spiel, Spaß und Musik im „Nimmerland“ auf dem Berg

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 Spaß vor traumhafter Kulisse: die Jugendgruppe im Bregenzer Wald.
Spaß vor traumhafter Kulisse: die Jugendgruppe im Bregenzer Wald. (Foto: privat)
Christoph Huchler

Dieses Jahr rief das Traumland „Nimmerland“ von Peter Pan und Kapitän Hook die Jungmusiker der Jugend- und Vorjugendkapelle des MV Baltringens zur Jugendfreizeit nach Alberschwende im Bregenzer Wald. Die 16 Kinder und Jugendlichen erlebten mit ihren sieben Betreuern vier Tage voller Spiel und Spaß und konnten sich immer wieder über Traum-Murmeln freuen.

Schon vor der Abreise in Baltringen erfuhren die Teilnehmer die grobe Geschichte Rund um Peter Pan, seiner Wandy, den verlorenen Jungs und dem bösen Kapitän Hook. Als alle „verlorenen Kinder“ auf der Höchster-Skihütte angekommen waren, kam es zum ersten Wortgefecht zwischen Peter und Hook über das Verhalten in „Nimmerland“. Nach dem Beziehen der Schlafsäle wurden von allen kreative Murmel-Säckchen angefertigt, in denen die Traum-Murmeln der Jugendfreizeit gesammelt werden konnten. Darauf gab es auch gleich ein Willkommensspiel, wobei jeder sich direkt eine Murmel verdienen konnte. Um die ganze Geschichte um Peter Pan kennen zu lernen gab es am Abend den allseits beliebten Kinoabend, bevor der erste aufregende Tag zu Ende war.

Am Montagmittag erkundeten alle zusammen dann das „Nimmerland“ beziehungsweise den Brüggelekopf und suchten Peters Schatten der ihm abhandengekommen war. Bei vielen Gruppenspielen rund um den Berg konnten sich die Kids wieder Murmeln erspielen. Der Abend hielt noch eine Überraschung bereit: eine Nachtwanderung mit Schreck-Effekt.

Der Dienstag wurde mittags noch zur Abkühlung genutzt und das Waldbad Enz besucht. Auch das Krokodil war hier mit von der Partie. Zurück auf der Hütte, wurde der Abend mit bunten Spielen rund um Schatten und Geschichten eingeleitet, natürlich wieder mit Murmeln belohnt. Danach ging es dann zur heiß begehrten Abschluss-Disco über. Hier hatten Kinder wie Betreuer nochmal richtig Spaß, bis alle dann erschöpft in ihre Betten gefallen sind.

Der letzte Tag brachte neben dem ganzen Spiel und Spaß auch etwas Arbeit mit sich und so wurde gemeinsam die Hütte wieder aufgeräumt und geputzt. Mit den vielen Helfern ging das aber sehr schnell und es konnte auch an diesem Morgen noch eine kleine Musikprobe abgehalten werden. Das Musikalische kam auf der Hütte die anderen zwei Tage natürlich auch nicht zu kurz. Vor toller Bergkulisse probten die 16 Jugendlichen, teils mit Unterstützung der Betreuer morgens zwei Stunden.

Zu einem Abschlusskonzert für die Eltern reichte es dann nicht, doch konnte man mit einer kleinen Video-Aufnahme zumindest ein bisschen des Feelings nach Hause schicken. Nachdem die gesammelten Murmeln noch mit etwas Süßem und der Hütten-CD belohnt wurden traten alle gemeinsam wieder die Heimreise an.

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