Neues Konzept mit 1000 Artikeln mehr

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Ist inzwischen geschlossen: die Treff 3000-Filiale in Mietignen.
Ist inzwischen geschlossen: die Treff 3000-Filiale in Mietignen. (Foto: Franz Liesch)
Franz Liesch

Treff 3000 geht – Netto kommt. Das gilt auch für den Mietinger Standort im Gewerbegebiet Kapellenäcker. Das bestätigten sowohl Edeka Südwest wie auch Netto Marken-Discount auf Nachfrage. In diesen Tagen soll die Übergabe erfolgen.

Treff 3000 ist derzeit geschlossen, der Laden ausgeräumt. Die Neueröffnung von Netto ist Angaben vor Ort zufolge für Dienstag, 4. September, geplant. Netto Marken-Discount ist wie die Treffmärkte ein Edeka-Tochterunternehmen.

Grundidee von Treff 3000 ist, 3000 verschiedene Produkte für den täglichen Bedarf anzubieten. Dabei legt die Tochtergesellschaft von Edeka Südwest nach eigenen Angaben besonderen Wert auf regionale Produkte entsprechend dem Motto „In der Region, für die Region.“

Dies gelte „vom Frischeprodukt bis hin zu Obst, Gemüse und Getränken“, heißt es. Das Nettokonzept umfasst, so Edeka-Südwest, eine größere Lebensmittelauswahl als Treff 3000. Es sollen etwa 1000 Artikel mehr sein, insbesondere soll der Verbraucher ein breiteres Sortiment im Bereich Milchprodukte, Obst und Gemüse, Selbstbedienungsfleisch und –Wurst vorfinden.

Die Mietinger Niederlassung von Treff 3000 zählt zu den insgesamt 78 Filialen, die sukzessive zu Netto-Markendiscount übergehen. Das ist etwa die Hälfte der Treff3000-Filialen. Auch die andere Hälfte wird von einem Discounter auf ein Nahversorger-Konzept umgestellt, so dass von Treff 3000 am Ende nichts mehr übrig bleibt.

Netto baut aus

Netto will nach eigenen Angaben mit der Übernahme der Treff 3000-Märkte sein Filialnetz im Südwesten weiter ausbauen. Derzeit sei das Unternehmen im Südwesten Deutschlands weniger stark präsent. Die Wettbewerbsfähigkeit von Netto soll erhalten und die Nahversorgung gestärkt werden. Die Arbeitsplätze blieben erhalten, alle Arbeitnehmer würden übernommen.

Treff 3000 werde nicht länger als Marke, beziehungsweise als Vertriebsschiene weitergeführt, teilte Christhard Deutscher, Unternehmenssprecher von Edeka-Südwest, mit. Man möchte sich auf die Vollsortiment-Märkte konzentrieren. Edeka ist größter deutscher Lebensmittel-Einzelhändler.

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