Mietingen punktet in Heimenkirch

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Eine Nullnummer sahen die Zuschauer im Spiel Mietingen (hier Andreas Bösch) gegen Heimenkirch.
Eine Nullnummer sahen die Zuschauer im Spiel Mietingen (hier Andreas Bösch) gegen Heimenkirch. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Sportredakteur

Der SV Mietingen hat sich in der Fußball-Landesliga im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause 0:0 vom Mitaufsteiger TSV Heimenkirch getrennt. Trotz des Auswärtspunkts rutschte der SVM in der Tabelle auf Rang elf ab.

„Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen. Nach dem Spiel muss ich aber sagen, es wäre mehr drin gewesen aufgrund der ersten Halbzeit“, sagte SVM-Trainer Reiner Voltenauer nach dem Spiel und fügte hinzu: „Den Punkt hat sich meine Mannschaft durch eine starke kämpferische Leistung absolut verdient.“

Mietingen stand von Beginn an tief in der Abwehr, ließ den Gegner das Spiel machen und setzte auf Konter. Heimenkirch hatte in der temporeichen ersten Halbzeit leichte Feldvorteile. Gefährliche Torchancen resultierten daraus aber nicht. Die erste Großchance besaß der SVM. Nach einem Freistoß von Marco Kühner ging der Kopfball von Christian Glaser knapp am TSV-Gehäuse vorbei (3.). Zwischen der 20. und 30. Minute hatte Mietingen seine beste Phase im ganzen Spiel. Kühner zwang mit einem Schuss aus 30 Metern Heimenkirchs Keeper Thomas Vogel zu einer Glanzparade (25.). In der 32. Minute tauchte Maex Mast nach einem schönen Diagonalpass frei vor dem TSV-Kasten auf, schloss aber zu überhastet ab und die Chance war vorbei. Wenig später erreichte Andreas Bösch ein langer Ball, Bösch legte ab auf Glaser, der steckte das Leder zu Kühner durch und dieser scheiterte an TSV-Keeper Vogel (40.).

Nach dem Seitenwechsel baute Heimenkirch mehr Druck auf. Die Folge: Der SVM konnte nicht mehr so für offensive Entlastung sorgen wie noch in Hälfte eins. Ein Freistoß des TSV strich knapp am Mietinger Tor vorbei (47.). In der 70. Minute hatte Heimenkirch dann seine beste Chance des Spiels. Der TSV spielte sich schön bis nach vorn durch, doch Tobias Kirchmann fand in SVM-Keeper Manuel Amann seinen Meister. Im Anschluss hatte Mietingen eine Doppelchance, die Schüsse von Kühner und Mast wurden aber jeweils geblockt (76.). Die letzte Tormöglichkeit des Spiels vergab schließlich Heimenkirchs Kirchmann (78.). In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, es gab einige Gelbe Karten. „Unfair war das Spiel aber zu keinem Zeitpunkt“, so SVM-Trainer Voltenauer.

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