Erinnerungsstätte Baltringer Haufen erhält Spende

Über eine Spende für die „Erinnerungsstätte Baltringer Haufen-Bauernkrieg in Oberschwaben“ freuen sich (von links) Marianne Wilh
Über eine Spende für die „Erinnerungsstätte Baltringer Haufen-Bauernkrieg in Oberschwaben“ freuen sich (von links) Marianne Wilhelm, Franz Gantner, Franz Liesch und Bürgermeister Robert Hochdorfer. Florian Kathein von der Netze BW (Vierter von links) übergab die Spende. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Baltringen (sz) - Einen Scheck über 805,65 Euro für das Museum „Erinnerungsstätte Baltringer Haufen – Bauernkrieg in Oberschwaben“ hat jüngst Florian Katein von der Netze BW übergeben. Das Museum im Rathaus Baltringen wird betreut vom Verein „Baltringer Haufen – Freunde der Heimgeschichte“ und befindet sich in Trägerschaft der Gemeinde Mietingen.

„Eine Finanzspritze ist natürlich immer willkommen“, wird Franz Liesch, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins, in der Pressemitteilung zitiert. Besonders schön sei es, dass die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Mietingen dazu beigetragen haben: „Das ist für mich auch ein Zeichen der Solidarität.“

Denn die Spendensumme kam durch eine Aktion der Netze BW zusammen. Dabei werden Haushalte aufgerufen, dem Netzbetreiber ihren Stromzählerstand statt per Post mithilfe elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz spendet Netze BW pro Kommune das durch die Online-Mitteilungen des Stromverbrauchs jährlich eingesparte Porto an eine gemeinnützige Organisation vor Ort. Liesch bedankte sich deshalb bei allen Haushalten, die zu der Spendensumme beigetragen haben.

Die Spende fließt laut Pressemitteilung in die Erneuerung der Erinnerungsstätte. Hier bereite sich der Verein schon heute auf das Jahr 2025 vor. Dann jährt sich der Bauernkrieg zum 500. Mal. Gerade in Baltringen sehe man in der Erhebung des „gemeinen Mannes“ im Jahre 1525 einen der ersten Schritte in der Entwicklung der Menschenrechte, heißt es in der Mitteilung. Die Entstehung der Zwölf Artikel habe hier eine ihrer Wurzeln. Sie gelten als erste Menschenrechtserklärung. Darum sei das Museum neuerdings Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte“. Die Anfänge der Erinnerungsstätte liegen im Jahre 1984.

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