Der SV Mietingen bringt Licht ins Dunkel

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 Die Rudolf Hartmann (li) und Florian Weber vor der alten Flutlichtanlage.
Die Rudolf Hartmann (li) und Florian Weber vor der alten Flutlichtanlage. (Foto: Ottmar Dentler)
Ottmar Dentler

Der Sportverein Mietingen lud seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein, um über die Neuanschaffung einer Flutlichtanlage zu beraten und zu beschließen und gleichzeitig über die Nachbesetzung von vakanten Stellen in der Vorstandschaft und im Vereinsrat zu beraten.

Vorstand Rudi Hartmann sagte den zahlreich anwesenden Mitgliedern, „Wir müssen jetzt schnell reagieren, wenn wir für eine neue Flutlichtanlage Zuschüsse haben wollen, denn wer weiß, wie lange es diese noch gibt.“ Dieser Investition wurde dann auch von der Versammlung einstimmig zugestimmt. Die Kosten dieser neuen Lichter belaufen sich auf rund 66 000 Euro. Da der Vereinsrat nach der Vereinssatzung nur Investitionen bis zu einer Höhe von 50 000 Euro beschließen darf, war es notwendig, eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

Hartmann führte weiter aus, „Wenn wir Glück haben, dann bekommt der Verein dafür Zuschüsse vom Württembergischen Landessportbund, vom Bund und von der Gemeinde, so dass der Verein am Schluss erheblich weniger Kosten zu tragen hat.“

LED-Flutlichtanlage

Die neue LED-Flutlichtanlage hat den Vorteil, dass sie die Spielfelder doppelt so hell ausleuchtet wie die alten Strahler und dabei nur ein Viertel des Stromes verbraucht, was Geld und Energie spart und gleichzeitig die Umwelt schont. Sie hat eine längere Lebensdauer und eine Blendungsbegrenzung, zudem hat die LED-Beleuchtung eine gewisse Insektenfreundlichkeit aufgrund des geringeren Anteils an UV-Licht und Streulicht.

Kandidaten gefunden

Sorge trieb den ersten Vorsitzenden auch um, wie die vakanten Stellen in der Vereinsführung bei der Mitgliederversammlung im Juli besetzt werden sollen, nachdem verschiedene Funktionäre und der Vorstand sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wiederwahl stellen werden. In einem persönlichen Schreiben an die Vereinsmitglieder schilderte der Vorsitzende das Problem und die Folgen.

Und der organisatorische Aufwand hat sich gelohnt, denn in der Versammlung fanden sich für die meisten vakanten Positionen Kandidaten, die sich bei der Jahreshauptversammlung zur Wahl stellen werden. Erleichtert stellte Hartmann abschließend fest: „eine Zukunft ohne Vorstand bleibt dem SVM nun wohl erspart“.

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