Der Hochwasserschutz kommt voran

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Franz Liesch

Der Schutz vor Stark-regen im Gebiet Baltringen Ost ist einen weiteren Schritt vorangekommen: Auf Beschluss des Gemeinderates wird das Rückhaltebecken „Kreuzäcker“ – dies befindet sich direkt neben der Lourdesgrotte – in das Hochwasserschutzkonzept aufgenommen.

Mit diesem Beschluss hat sich die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg in Höhe von 70 Prozent der Kosten gesichert. Es sei jedoch noch kein Baubeschluss getroffen worden, betonte Bürgermeister Robert Hochdorfer bei der Beratung im Gemeinderat.

Die Gefahr der Überflutung von Straßen und Grundstücken bei einem Jahrhunderthochwasser wie 2016 verdeutlicht eine Starkregengefahrenkarte. Sie ist Teil des kommunalen Starkregenrisikomanagements, das gemäß dem Leitfaden des Landes Baden-Württemberg erstellt wurde. Die Karte offenbare, heißt es in der Gemeinderatsvorlage, „eine sehr deutliche Gefährdungslage in Folge Oberflächenabfluss aus Starkregen aus den östlichen Außeneinzugsgebieten“. Es zeige sich, dass die Straßen Hohlgasse, Steinbruchweg und in besonderem Maße die Tal- und die Probststraße die Hauptabflusswege des Oberflächenwassers seien. Es bestehe zudem in den betroffenen Bereichen eine zusätzliche Gefährdung durch mitgeführten Schlamm und erodierte Böden.

Als mittelfristig ist das Starkregenrückhaltebecken „Toter Weg Nord“ in Planung. Der Grunderwerb sei bereits getätigt, erklärte Bürgermeister Robert Hochdorfer, auch die Einleitung des wasserrechtlichen Verfahrens sei beschlossen. „Sobald das artenschutzrechtliche Gutachten vorliegt, ist eine Genehmigung zu erwarten.“

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