Bei „Biber-Klage“ ist keine Sensation zu erwarten

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 Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat sich die Lage am Quinzgraben vor Ort angeschaut.
Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat sich die Lage am Quinzgraben vor Ort angeschaut. (Foto: Franz Liesch)
Franz Liesch

In einer gut zweistündigen Sitzung im Mietinger Rathaus hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen über den Antrag der Gemeinde Mietingen beraten, die am Quinzgraben auf Gemarkung Mietingen beheimateten Biber abfangen zu dürfen.

Ein entsprechender Antrag war vom Regierungspräsidium (RP) Tübingen im Dezember 2016 abgelehnt worden. Gegen diesen Bescheid hat Bürgermeister Robert Hochdorfer für die Gemeinde Mietingen Klage erhoben.

Es wurde bei der jetzigen Sitzung vonseiten des Klägers erneut geltend gemacht, dass der Aufwand für die Beseitigung der durch den Biber angerichteten Schäden unzumutbar sei. Dem widersprach das RP und verwies auf andere Gemeinden.

Das Verwaltungsgericht unter Vorsitz von Richter Christian Paur begab sich am Dienstagnachmittag während der Sitzung vor Ort, um sich selber ein Bild zu machen. Das Urteil wird am Mittwoch bekannt gegeben. Eine Sensation ist dabei nicht zu erwarten.

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