Remo Allgäuer holt Lorenz-Hagel-Gedächtnis-Pokal

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Die Sulminger Nachwuchshoffnung Samanta Laack trat beim Heimat-Turnier an.
Die Sulminger Nachwuchshoffnung Samanta Laack trat beim Heimat-Turnier an.
Schwäbische Zeitung

Mit großem Erfolg hat der Reitverein Sulmingen sein größtes Reitturnier in seiner 30-jährigen Vereinsgeschichte veranstaltet. Insgesamt stellten sich am Donnerstag, Samstag und Sonntag über 600 Reiter bei mehr als 1100 Starts den Springprüfungen. Den Sieg beim Lorenz-Hagel-Gedächtnisspringen holte Remo Allgäuer aus Reute bei Bad Waldsee.

Von unserer Mitarbeiterin  Brigitte Göppel

Mit so vielen Anmeldungen für das Oberschwäbische Springpferde-Festival anlässlich des 30. Geburtstages des Reitvereins hatten die Sulminger nicht gerechnet. Trotz der schlechten Wettervorhersage waren mehr als 80 Prozent der angemeldeten Reiter gekommen, was sogar bei gutem Wetter sehr hoch ist. Von Jungenreitern ab 8 Jahren bis hin zu Spitzensportlern bekamen die Besucher in Sulmingen drei Tage lang Reitsport vom Feinsten geboten. Auch die erst 16-Jährige Samanta Laack, vom „eigenen Stall“ stellte ihr Können unter Beweis. Sie gilt als das große Talent des Sulminger Reitvereins. „Samanta ist ein Ausnahmetalent, wir sind sehr stolz auf sie“, erklärte Stephan Gruber.

Den Springreitern konnte der Sulminger Reitverein trotz des vielen Regens optimale Platzverhältnisse bieten, da sich der Verein auf die Wettervorhersage eingestellt und die Plätze mit reichlich Sand perfekt präpariert hatte. „Das war sehr wichtig, denn wenn innerhalb von drei Tagen 1100 Starts auf dem Platz sind, muss der Boden perfekt sein“, erklärte Turnierleiter Stephan Gruber.

„Wir haben trotz des großen Teilnehmeransturms alles gut bewältigt, wir waren fast immer im Zeitplan und niemand musste warten“, freute sich der Vorsitzende des Reitvereins Sulmingen, Albert Lerner. „Was die Sulminger hier auf die Beine gestellt haben, hat wirklich jeden Respekt verdient“, lobte der Vorsitzende des Reitvereins Öpfingen, Franz Sattelberger.

Nicht nur der Reitplatz war perfekt vorbereitet worden, auch die Besucherwege wurden extra mit Hackschnitzel ausgestreut, damit das Publikum und die Sportler nicht in den nassen Wiesen gehen und stehen mussten.

Höhepunkt des Oberschwäbischen Springpferde-Festivals war die Springprüfung S, das Lorenz-Hagel-Gedächtnisspringen am Sonntag. Allein zu dieser Veranstaltung waren am Sonntag über 600 Zuschauer gekommen.

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