Wo Heimat lebendiges Thema ist

Lesedauer: 3 Min
Diakon Uli Körner referierte mit Beamer-Unterstützung über den Begriff Heimat. Zur Zuhörerschaft im Katholischen Gemeindehaus zä
Diakon Uli Körner referierte mit Beamer-Unterstützung über den Begriff Heimat. Zur Zuhörerschaft im Katholischen Gemeindehaus zählte auch der Laupheimer Oberbürgermeister Rainer Kapellen. (Foto: Axel Pries)
Schwäbische Zeitung

Die Veranstaltung hat zwischendurch den Namen gewechselt, aber ist sich dennoch treu geblieben, wie auch die Mitglieder es sind: Zum „64. Begegnungstag für Frauen in Stadt und Land“ versammelten sich am Mittwoch rund 75 Damen und wenige Herren im katholischen Gemeindehaus Laupheim – und zogen dabei auch prominente Vertreterinnen der Landfrauenbewegung sowie der lokalen Politik an. Kein Wunder: Unter dem Begriff „Landfrauentag“ hat die Veranstaltung lange Tradition erworben. Diesmal ging es um das Thema „Heimat“, und über die tiefere Bedeutung dieses Begriffes referierte der Diakon Uli Körner.

Rita Braunger als Vertreterin des Laupheimer Zweigvereins im Katholischen Deutschen Frauenbund, Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart, hatte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im sonnig gefluteten Saal zu einer Veranstaltung begrüßt, die „in Fortsetzung der Tradition der Landfrauentage“ stattfinde. Anerkennende Worte äußerte die Bundesvorsitzende der Landfrauenvereinigung des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Bärbel Kräutle, in ihrer Begrüßung. Die Landfrauen leisteten mit ihrem Bildungsprogramm einen „wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Erwachsenenbildung auf dem Land im Allgemeinen und zur Frauenbildung im Speziellen“.

Auch Laupheims OB Rainer Kapellen ließ es sich nicht nehmen, zur Eröffnung zu sprechen, und er lobte die Landfrauen für das gute Niveau ihrer Inhalte. „Mit Ihren Themen treffen Sie immer wieder den Zeitgeist“, stellte er fest. Das Thema „Heimat“ sei gerade in der heutigen Zeit sehr aktuell.

Ganz modern mit Beamer-Unterstützung näherte sich dann Diakon Körner dem Thema, indem er seine eigenen Heimatgefühle als gebürtiger Rheinländer vorstellte, den bestimmte Lieder seiner Heimat auch heute noch nicht kalt lassen. Heimat, so eine Definition, sei da, wo man nicht erklären müsse, warum man da ist. Oder wie Hermann Hesse gesagt habe: „Heimat ist da, wo befreundete Wege zusammenlaufen“.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen