Wissenswertes aus Siegfried Einsteins Leben

Lesedauer: 1 Min
Schwäbische Zeitung

Im Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden findet am Sonntag, 24. November, eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Siegfried Einstein: Fremdling blieb ich“ statt.

Michael Koch erläutert, wie der vor 100 Jahren in Laupheim geborene Schriftsteller 1934 vertrieben wurde und als einziger der emigrierten Laupheimer Juden nach dem Krieg nach Deutschland zurückkehrte. Nachdem er zunächst als Lyriker erste Erfolge hatte, engagierte er sich zunehmend als Redner und Essayist für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Einstein starb 1983 in Mannheim und ließ sich auf dem jüdischen Friedhof seiner Heimatstadt Laupheim beerdigen.

Die Führung beginnt um 14 Uhr. Das Museum ist samstags, sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen