Wegen Coronavirus: Die Verleihung des Carl-Laemmle-Produzentenpreises ist abgesagt

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 Der Carl-Laemmle-Produzentenpreis ist mit 40 000 Euro dotiert. Die Trophäe, ein stilisiertes Lämmchen, sollte am 13. März Nico
Der Carl-Laemmle-Produzentenpreis ist mit 40 000 Euro dotiert. Die Trophäe, ein stilisiertes Lämmchen, sollte am 13. März Nico Hofmann überreicht werden. Doch wegen des Coronavirus muss die Preisverleihung nun warten. (Foto: Bernd Baur)
Schwäbische Zeitung

Am 13. März sollte Nico Hofmann, Produzent zahlreicher Fernseh- und Kinofilme, in Laupheim mit dem Carl-Laemmle-Produzentenpreis ausgezeichnet werden. Vor wenigen Minuten aber wurde das Drehbuch geändert: Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland haben die Stadt Laupheim und die Allianz deutscher Film- und Fernsehproduzenten entschieden, die Preisverleihung im Kulturhaus Schloss Großlaupheim abzusagen.

„In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und in gründlicher Abwägung haben sich die Veranstalter aus Verantwortung für die Gesundheit der Gäste und aus Respekt gegenüber der Veranstaltung zu diesem Schritt entschlossen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt und der Produzentenallianz. Die Veranstalter bedauern, die Gala kurzfristig absagen zu müssen. Man bemühe sich um einen Ersatztermin.

Der Hollywood-Pionier Carl Laemmle (1867 - 1939), in Laupheim geboren und jüdischer Herkunft, wanderte in den 1880er-Jahren in die USA aus. Er gründete die Universal Studios und gewann 1930 mit dem Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ den Oscar. Seiner Heimatstadt fühlte er sich zeitlebens verbunden. Seit 2017 würdigen die Stadt Laupheim und die Produzentenallianz jedes Jahr einen Produzenten für sein Lebenswerk.

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