Verdi stellt Weichen für die Zukunft

 Der neue Bezirksvorstand der Gewerkschaft Verdi: (von links) Günter Kessel, Kathrin Karnath, Maria Winkler und Martin Gross.
Der neue Bezirksvorstand der Gewerkschaft Verdi: (von links) Günter Kessel, Kathrin Karnath, Maria Winkler und Martin Gross. (Foto: Verdi)
Schwäbische.de

Mit der Bezirkskonferenz im Kulturhaus Schloss Großlaupheim sind die Organisationswahlen im Verdi-Bezirk Ulm-Oberschwaben abgeschlossen worden. Die Delegierten haben in der Konferenz die Weichen für die nächsten Jahre gestellt und einen neuen Vorstand gewählt. Dies teilte die Gewerkschaft mit.

Der Oberbürgermeister der Stadt Laupheim, Ingo Bergmann, betonte in seinem Grußwort an die Delegierten, dass Verdi mit den Tarifabschlüssen die soziale Stabilität im öffentlichen Dienst sichere und in allen gesellschaftlichen Fragen eine wichtige und unverzichtbare Partnerin sei.

Maria Winkler, Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks, und der einstimmig von den Delegierten wiedergewählte Bezirksvorsitzende Günter Kessel freuen sich, den Bezirk Ulm-Oberschwaben weiter zu führen. Zu einer Kampfabstimmung kam es bei den beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksvorstands: Die 27-jährige Marie Balbach, Auszubildende zur Gesundheitspflegerin bei den Alb-Donau Kliniken, erhielt im ersten Wahlgang 64,10 Prozent der Stimmen. Die 44-jährige Kathrin Karnath, beschäftigt bei der Kreissparkasse Biberach, wurde mit 53,85 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt.

Die Delegierten entlasteten den bisherigen Vorstand einstimmig. Vielfältige Aufgaben liegen vor Verdi: „Die im kommenden Jahr beginnenden Tarifrunden müssen jetzt gut vorbereitet werden, die Energiekrise und die damit einhergehende Inflation stellen eine große Herausforderung dar, und es gilt weiter, die großen und kleinen gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Themen zu bearbeiten“, so Kessel.

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