TSV Wain macht ohne Sojka weiter

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 Ohne Thomas Sojka als Co-Spielertrainer geht der Tabellenletzte TSV Wain den Rest der Saison in der Fußball-Kreisliga A II an.
Ohne Thomas Sojka als Co-Spielertrainer geht der Tabellenletzte TSV Wain den Rest der Saison in der Fußball-Kreisliga A II an. (Foto: colourbox.com)
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Ohne Thomas Sojka als Co-Spielertrainer geht der Tabellenletzte TSV Wain den Rest der Saison in der Fußball-Kreisliga A II an. Dies teilte TSV-Abteilungsleiter Jens Köhler auf SZ-Nachfrage mit.

„Wir haben uns von der Zusammenarbeit mehr erhofft und das ist nicht eingetreten“, begründet Jens Köhler die Entscheidung, die vom Verein ausgegangen war. „Wir sind aber im Guten auseinandergegangen.“ Sojka war zum Rückrundenbeginn der Saison 2018/19 als Co-Spielertrainer zum TSV gestoßen. Nach dem Spiel am vergangenen Sonntag gegen den SV Alberweiler (0:5) habe er sich von der Mannschaft verabschiedet und werde sich in der Winterpause nun wohl einen neuen Verein suchen, so der TSV-Abteilungsleiter.

Das Schlusslicht ist unterdessen auf der Suche nach Verstärkungen. „Klar ist, dass wir den Klassenerhalt schaffen wollen. Vor allem die Defensive muss verstärkt werden“, sagt Köhler. Mit 62 hat der TSV bislang die mit Abstand meisten Gegentreffer in der Kreisliga A II kassiert. Demgegenüber stehen 20 geschossene Tore.

Für die aktuelle Tabellensituation – der TSV Wain hat in 15 Spielen bisher nur fünf Zähler gesammelt und ist punktgleich mit dem Vorletzen SV Äpfingen – führt Köhler mehrere Gründe an. Einer sei die Folge des Bezirksliga-Abstiegs in der Spielzeit 17/18. „Die elf Abgänge im Sommer 2018 waren einfach zu viel, auch qualitativ“, erläutert der 37-Jährige. Hinzu sei Verletzungspech in der Vorsaison gekommen, das sich auch auf die laufende Spielzeit noch auswirke. „Auch in dieser Saison hatten wir schon etliche Verletzungen, was auch mit dem dünnen Kader zusammenhängt“, so der TSV-Abteilungsleiter. Aus diesem seien darüber hinaus zwei Spieler in der Vorrunde aus beruflichen und privaten Gründen kürzergetreten und hätten seither nicht mehr gespielt.

Trotz der derzeitigen Lage ist Köhler optimistisch, dass Wain den Klassenerhalt schaffen werde. „Dafür werden wir alles geben“, sagt der TSV-Abteilungsleiter.

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