Trainer erwarten offenes Spiel

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 Der FV Olympia Laupheim (hier Alexander Schrode) und der FV Biberach treffen in Runde eins des WFV-Pokals im Derby aufeinander.
Der FV Olympia Laupheim (hier Alexander Schrode) und der FV Biberach treffen in Runde eins des WFV-Pokals im Derby aufeinander. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

In der ersten Runde des Fußball-Verbandspokals hat es das Los gut gemeint und dem FV Olympia Laupheim und dem FV Biberach zu einem Derby verholfen. Die Partie der beiden Landesligisten wird am Samstag um 17 Uhr im Laupheimer Olympia-Stadion angepfiffen.

Für den Gastgeber aus Laupheim komme dieses Spiel ein, zwei Wochen zu früh, wie Cheftrainer Hubertus Fundel betont. Nach einem Umbruch von acht Abgängen und neun Zugängen brauche seine Mannschaft noch die eine oder andere Trainingseinheit, um sich einzuspielen. Gestandene Spieler wie Mathias Wesolowski, Sascha Topolovac oder Manuel Hegen haben den Verein ebenso verlassen wie Torjäger und Hoffnungsträger Simon Dilger, neue Spieler müssen in ihre Fußstapfen treten. „Für uns ist das Spiel gegen Biberach eine gute Testmöglichkeit unter Wettkampfbedingungen“, sagt der Olympia-Cheftrainer.

Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Stellenwert des Pokals bei Fundel begrenzt. „Die Liga ist eindeutig wichtiger. Da müssen wir uns konsolidieren und in der Landesliga ankommen.“ Auch für Biberachs neuen Coach Florian Treske, der als Spielertrainer Coach Dietmar Hatzing abgelöst hat, hat die Auftaktpartie gegen Weiler in der Liga eine Woche später eine höhere Bedeutung, „dennoch wäre es für mich und den Verein auch sicher mal gut, zwei, drei Runden zu überstehen und sich dann mit namhaften Gegnern zu messen.“

Beide Trainer haben verletzte Spieler zu beklagen. Bei Laupheim fallen Rückkehrer Trung Hieu Doan und Jonas Dress wegen Bänderverletzungen vermutlich sogar länger aus, beim FV Biberach hat sich Zugang Sebastian Odemer im Abschlusstraining ebenfalls am Außenband verletzt. „Er hätte gute Chancen gehabt, in die Startelf zu rücken“, so sein Trainer. Zudem verzichtet Treske auf den weiter mit gesundheitlichen Problemen kämpfenden Simon Keller. Dazu kommt das urlaubsbedingte Fehlen von Dominik Felger, Simon Macht und Selim Altinsoy.

Bei Laupheim fehlen Zugang Julian Ott und Lukas Engel urlaubsbedingt. Für Fundel ist aufgrund der Qualität und der eingespielten Mannschaft der FV Biberach der Favorit – trotz des Heimvorteils seines Teams. Insgeheim hätte der 50-Jährige natürlich nichts gegen einen Einzug in die zweite Pokalrunde einzuwenden. Florian Treske nimmt die Favoritenrolle an, weist aber doch auf die Erfahrung der Laupheimer Mannschaft hin, die sich ja nicht nur mit Greenhorns verstärkt habe. „Ich gehe von einem Fifty-Fifty-Spiel aus. Beide Mannschaften haben das Zeug, das Spiel zu gewinnen.“

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