Stiftung besonders familienfreundlich

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Schwäbische Zeitung

Bei internen Audits haben fast 90 Prozent der befragten Mitarbeitenden der St. Elisabeth-Stiftung für ihre familienbewusste Personalpolitik ein positives Zeugnis ausgestellt. Auch von außen wird dieses Engagement anerkannt: Die Stiftung wurde 2019 zum zweiten Mal für den Otto-Heinemann-Preis nominiert.

Die St. Elisabeth-Stiftung arbeitet daran, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Mitarbeitenden zu verbessern. Dafür kooperiert die Stiftung seit acht Jahren mit der „Berufundfamilie“-Servicegesellschaft und ist nach dem „Audit berufundfamilie“ zertifiziert. 2019 hat ein internes Audit zum zweiten Mal geprüft, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bewertet wird und wie bekannt die entsprechenden Angebote sind. Insgesamt haben 35 Mitarbeitende in Einzelinterviews ihre Rückmeldung gegeben. „88 Prozent der befragten Personen haben über positive Erfahrungen mit den Angeboten der Stiftung berichtet“, erklärt Personalreferentin Veronika Leichtle. Angebote wie das Langzeitarbeitskontomodell „zeitWERT“, die Essensmitnahme aus der Kantine für Kinder und pflegebedürftige Angehörige zum rabattierten Preis, das Ferienprogramm für die Kinder der Mitarbeitenden oder die Fortbildungsangebote aus „pro nobis“ hätten einen hohen Bekanntheitsgrad.

Im Einzelnen lobten die Befragten unter anderem die flexiblen Arbeitszeiten, die Teilschichten sowie die Kommunikation mit der jeweiligen Führungskraft. Das Zusammenspiel mit der direkten Führungskraft erzielte sogar ein besonders gutes Ergebnis. „Das freut uns, denn unsere Führungskräfte sind bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von zentraler Bedeutung“, betont Peter Wittmann, Vorsitzender der St. Elisabeth-Stiftung.

Bestätigung für das Engagement kam jetzt erneut von außen: Im Jahr 2019 ist die Stiftung zum zweiten Mal für den Otto-Heinemann-Preis nominiert. Dieser zeichnet Unternehmen aus, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege einsetzen. Die Schirmherrschaft für den Preis 2019 hat Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, übernommen. Die St. Elisabeth-Stiftung ist in der Kategorie 1001 bis 5000 Mitarbeitende eines von drei nominierten Unternehmen.

„Schon allein die Nominierung ist eine Auszeichnung. Das zeigt uns, dass unsere Initiativen auch von außen positiv gesehen werden“, freut sich Wittmann: „Die Nominierung bedeutet auch, dass alle, die bei uns an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf arbeiten, einen guten Job gemacht haben.“ Der Otto Heinemann Preis wird am Donnerstag, 7. November, im Rahmen der Berliner Pflegekonferenz vergeben.

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