Spitzenspiel im Olympiastadion

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 Serdar Özkaya steht Olympia Laupheim nach vierwöchiger Sperre wieder zur Verfügung.
Serdar Özkaya steht Olympia Laupheim nach vierwöchiger Sperre wieder zur Verfügung. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Mit dem VfB Friedrichshafen gastiert am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) einer der Topfavoriten der Fußball-Landesliga im Laupheimer Olympiastadion. Nach der Niederlage beim FC Mengen will der FV Olympia Laupheim vor eigenem Publikum diese Scharte wieder auswetzen. Für die Gäste vom Bodensee geht es darum, weiter Richtung Tabellenspitze zu marschieren.

„Für mich ist Friedrichshafen der absolute Favorit auf die oberen Plätze“, ist Laupheims Trainer Hubertus Fundel überzeugt von der Leistungsstärke der Häfler. Vor allem die Offensive mit Spielertrainer Daniel di Leo und Torjäger Sascha Hohmann hat es dem Olympia-Coach angetan. „Das sind zwei schwer zu verteidigende Stürmer. Da müssen wir unser Augenmerk drauf haben.“ Aber auch sonst habe der VfB ein spielstarkes Team, das jeden Gegner schlagen könne, zumal auch die Vereinsoberen den Aufstieg in die Verbandsliga als Saisonziel ausgegeben haben. Die Partie in Laupheim ist für den VfB Friedrichshafen das dritte Auswärtsspiel in Folge. Zuletzt gewann man mit 3:1 in Trillfingen und 3:0 in Weiler, hat also auch auf fremden Plätzen überzeugt.

Das war in den vergangenen Jahren nicht immer so, sodass der VfB seine Ziele vor allem wegen der Auswärtsschwäche nicht erreicht hat. Im heimischen Zeppelinstadion ist das Team von Daniel di Leo sowieso eine Macht. Die Olympia aus Laupheim hat zu Hause bislang auch eine gute Figur abgegeben und nur beim Auftaktspiel gegen den FC Ostrach enttäuscht und mit 1:3 verloren.

Danach folgten unter anderem überzeugende Siege gegen Biberach und Mietingen, ehe es am vergangenen Samstag mit dem 1:2 in Mengen wieder einen Rückschlag gab. „Wir haben das Spiel analysiert, das vermutlich völlig anders gelaufen wäre, hätten wir das 2:0 nachgelegt“, erklärt Fundel. Man sei aber nicht gierig genug auf diesen zweiten Treffer gewesen. So sei Mengen, je länger das Spiel gedauert hat, immer besser ins Spiel gekommen und habe am Ende noch zweimal getroffen. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, macht Fundel klar.

Gegen Friedrichshafen wird Mathias Brinsa wegen eines Schlags auf das Sprunggelenk ausfallen. Noch länger nicht spielen können der seit einem Jahr nicht einsatzfähige Dominik Ludwig wegen einer Entzündung im Knie und Jonas Dress, der ebenfalls langfristig verletzt ist. Dafür steht Serdar Özkaya wieder zur Verfügung. Die vierwöchige Sperre des Stürmers und Zugangs aus Neu-Ulm aus dem Spiel in Ochsenhausen ist abgelaufen. „Wir wollen schon zeigen, dass wir mit Friedrichshafen mithalten können, auch wenn wir noch nicht ganz gefestigt in unseren Leistungen sind“, macht Fundel deutlich.

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