So spürt man Fledermäuse auf

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Christiane Huynh

Im Rahmen des Laupfrosch Ferienprogramms hat der Nabu Laupheim am gestrigen Donnerstag Kinder zwischen 10 und 14 Jahren eingeladen, einen eigenen Fledermausdetektor zu bauen. „Den könnt ihr dann bei der Fledermausnacht am 23. August mitbringen“, meint Sonja Müller, die dort seit 17 Jahren Jugendleiterin ist. Die ideale Zeit sei 20 Minuten nach Sonnenuntergang, „dann könnt ihr lauschen, ob ihr sie hört“, fügt sie noch hinzu.

Fertiger Bausatz

Die Kinder durften den fertigen Bausatz auf die Platine löten und ihn mit dem Lautsprecher verbinden, die die hohen Ultraschall-Frequenzen der Fledermäuse für das menschliche Ohr hörbar machen. Der Fledermausdetektor besteht aus einer kleinen grünen Box, mit der man die Lautstärke regeln kann, und innen drin befindet sich der Radioempfänger, den sie zusammengebaut haben. „Man kann die Nachbarn damit auch beim Grillen hören“, scherzt Karl Schluder, der die Kinder beim Basteln anleitet.

Während es beim Löten raucht und qualmt, hört man auch aus einer Ecke rufen: „Das stinkt!“ Der elfjährige Jonas Christ findet es aber schön, dass man so was macht. „Ich habe schon immer gerne gebastelt und ein Modellflugzeug hab ich auch schon mal zusammengebaut.“.

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