So oft wie möglich ist er in seiner Heimatstadt

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Schwäbische Zeitung

Vergangene Woche hat der Generalarzt der Luftwaffe, Prof. Dr. Rafael Schick, das Hubschraubergeschwader 64 in Laup-heim besucht. Bei dieser Gelegenheit war er auch im Rathaus seiner Heimatstadt zu Gast. Dort empfing ihn Oberbürgermeister Gerold Rechle, wobei sich Schick in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Der gebürtige Laupheimer berichtete dabei auch von seinem Werdegang.

Nach dem Abitur in Laupheim und dem Grundwehrdienst im Heeresfliegerkommando 2 in Laupheim studierte Schick in Ulm und Tübingen Humanmedizin. Nachdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, führte ihn sein beruflicher Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er bis 1986 an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota) tätig war.

Schließlich kehrte Schick wieder nach Deutschland zurück. Am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München habilitierte er im Jahr 1993 und wurde Oberarzt. Parallel dazu leistete er regelmäßig Reservistendienst, zuletzt als Oberstarzt der Reserve. 1997 trat er als Berufssoldat in den aktiven Dienst der Bundeswehr und leitete bis 2013 als Klinischer Direktor die Abteilung Innere Medizin am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm. Mehrfach war er in Auslandseinsätzen der Bundeswehr, wo oftmals auch Kameraden des Laupheimer Militärflugplatzes zeitgleich Dienst verrichteten.

Der Heimatstadt verbunden

2013 wurde Schick als Leiter der Wissenschaftsabteilung ins neu gegründete Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe nach Fürstenfeldbruck berufen und zwei Jahre später als Generalarzt der Luftwaffe mit der Leitung des Zentrums und des Fliegerärztlichen Dienstes der Bundeswehr in Köln-Wahn betraut. „Mein Lebensmittelpunkt ist dennoch immer Laupheim geblieben. Zwar bin ich unter der Woche in Köln oder auf Dienstreisen, trotzdem versuche ich, so oft wie möglich in meiner Heimatstadt zu sein“, erzählt Schick. Für die Zukunft sieht der Generalarzt, dessen aktiver Dienst in der Bundeswehr am 31. März 2020 endet, den Fliegerärztlichen Dienst und die Luft- und Raumfahrtmedizin der Bundeswehr gut aufgestellt.

„Es ist für mich als Oberbürgermeister eine große Ehre, einen so verdienstvollen Sohn unserer Stadt zu empfangen. In seiner Person spiegelt sich zudem in hohem Maße die enge Verbindung zwischen der Stadt Laupheim und der Bundeswehr wider“, sagte Oberbürgermeister Gerold Rechle. „Der Eintrag ins Goldene Buch meiner Heimatstadt Laupheim ist eine außerordentliche Ehre und ganz besondere Wertschätzung, für die ich sehr herzlich danke“, erwiderte Schick und überreichte dem OB das Wappen des Zentrums für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe, als Zeichen der Verbundenheit zwischen der Bundeswehr und der Stadt Laupheim.

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