Rentschler Biotechnologie prüft Kurzarbeit

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Rentschler Biotechnologie hat die Produktionskapazitäten in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. (Foto: Rentschler)

Bei Rentschler Biotechnologie in Laupheim droht ab April Kurzarbeit. Die Geschäftsleitung bestätigte der Schwäbischen Zeitung, dass dieser Schritt geprüft werde.

„Zurzeit evaluieren wir, welche Teilbereiche des Unternehmens von einer möglichen Kurzarbeit betroffen wären“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. Dazu würden Gespräche mit dem Betriebsrat und den Abteilungen geführt.

Auf die Frage, welche Gründe Kurzarbeit erforderlich machen könnten, wird auf das „stark volatile Projektgeschäft“ verwiesen. Ab Oktober seien die Auftragsbücher wieder gut gefüllt.

Im Auftrag von Pharmafirmen entwickelt und produziert Rentschler biopharmazeutische Arzneimittel. In Europa gehört das Familienunternehmen zu den größten Dienstleistern in diesem Segment. Das Leistungspaket reicht von der Zelllinien- und Bioprozessentwicklung bis zur Wirkstoffherstellung für klinische Studien und für den Markt.

Die Rentschler Biotechnologie GmbH ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Rund 80 Millionen Euro wurden seit 2006 in neue Gebäude und Anlagen investiert und die Produktionskapazitäten um ein Mehrfaches ausgeweitet. Damit einher ging ein steiler Personalaufbau. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 650 Mitarbeiter.

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