Röchling Industrial lädt zu einem „Tag der Ausbildung“ ein

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 Der Firmensitz der Röchling Industrial Laupheim GmbH in der Berblingerstraße.
Der Firmensitz der Röchling Industrial Laupheim GmbH in der Berblingerstraße. (Foto: Röchling)
Schwäbische Zeitung

Mit einem „Tag der Ausbildung“ am Freitag, 10. Mai, möchte die Röchling Industrial Laup-heim GmbH junge Menschen einladen, das Unternehmen und seine Ausbildungsberufe kennenzulernen.

Röchling ist spezialisiert auf die spanabhebende Fertigung von hochpräzisen CNC-Dreh- und Fräsbauteilen aus thermoplastischen Kunststoffen. Anwendung finden die Produkte weltweit in zahlreichen Industrien, wie beispielsweise im Fahrzeugbau, in der Sensortechnik oder in der Wasser-, Energie- und Lebensmittelindustrie.

„Mit dem Tag der Ausbildung möchten wir Schülern und Nachwuchskräften die Möglichkeit geben, hinter die Kulissen zu blicken und unser Unternehmen und die Ausbildungsberufe näher kennenzulernen“, sagen die Geschäftsführer Ansgar Robbe und Rudolf Karremann. „Unsere Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen stehen für persönliche Gespräche gerne bereit.“ Unter fachkundiger Anleitung ist es möglich, selbst eines der computergesteuerten CNC-Bearbeitungszentren zu bedienen.

Röching Industrial Laupheim hat aktuell mehr als 170 Beschäftigte. Sie sind überwiegend am Hauptsitz in Laupheim tätig, 20 arbeiten in der Betriebsstätte in Arnstadt/Thüringen. Das Unternehmen bildet CNC-Zerspanungsmechaniker (Fachrichtung Dreh-/Frästechnik), Industriekaufleute, Lagerfachkräfte und Fachinformatiker für Systemintegration aus. Es wird ein gruppenweites Seminarprogramm angeboten, bei dem die Azubis auch die Kollegen aus den anderen internationalen Röchling-Standorten kennenlernen.

Jubiläum: Die Wurzeln reichen 50 Jahre zurück

Die Geschichte von Röchling Industrial Laupheim begann vor 50 Jahren in einer Garage in der Mittelstraße. Am 20. April 1969 gründeten Josef und Günter Fischer die Firma Fischer GmbH Kunststoff Präzision. Sie begannen mit einer gebrauchten Drehmaschine und legten damit den Grundstein für die Entwicklung zu einem erfolgreichen Kunststoffbearbeiter. Bereits nach etwas mehr als zehn Jahren erfolgte der Umzug in ein neues Firmengebäude an der Berblingerstraße.

2010 wurde das Familienunternehmen an die niederländische Eriks-Gruppe verkauft. Im Juli 2017 dann ein erneuter Eigentümerwechsel: Eriks stieg aus und die Mannheimer Röchling-Gruppe übernahm; der Betrieb wurde in Röchling Industrial Laupheim umbenannt. Seither hat Röchling nach eigenen Angaben mehr als vier Millionen Euro in moderne Maschinen und Anlagen investiert. Weitere Investitionen seien geplant, um das künftige Wachstum zu sichern und die führende Marktposition zu stärken, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zur Röchling-Gruppe gehören drei Unternehmensbereiche: Industrial, Automotive und Medical. Mit fast 10 000 Mitarbeitern erwirtschafteten sie 2017 einen Gesamtumsatz von 1,84 Milliarden Euro. Zum Unternehmensbereich Röchling Industrial gehören 22 eng vernetzte, global aufgestellte Zerspanungsbetriebe, spezialisiert auf die Herstellung qualitativ hochwertiger Fertigteile und Komponenten für nahezu jeden Bereich der Investitionsgüterindustrie. Gearbeitet wird mit thermo- und duroplastischen Kunststoffen.

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