Olympia will versöhnlichen Abschluss

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Verlässt den FV Olympia Laupheim und wechselt zum FV Biberach: Robin Biesinger (rechts).
Verlässt den FV Olympia Laupheim und wechselt zum FV Biberach: Robin Biesinger (rechts). (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Der FV Olympia Laupheim ist aus der Fußball-Verbandsliga abgestiegen. Das steht seit der Niederlage am vergangenen Samstag in Nagold fest. Im letzten Spiel der Saison empfangen die Laupheimer den VfB Neckarrems, der das Spiel unbedingt gewinnen muss, um den Relegationsplatz noch zu verlassen. Anpfiff im Laupheimer Olympia-Stadion ist am Samstag um 15.30 Uhr.

„Um was es für den Gegner geht, interessiert mich eigentlich gar nicht“, sagt Laupheims Trainer Hubertus Fundel. „Wir wollen uns anständig aus dieser Saison und von unseren Fans verabschieden.“ Will heißen, dass Fundel mit seinem Team den dritten Sieg in der Rückrunde anstrebt. Bislang gelangen drei Punkte lediglich gegen Sindelfingen und gegen den Mitabsteiger aus Löchgau. Zumal auch noch das 0:8 aus dem Hinspiel in den Köpfen geistert. Die Rückrunde hat arg an den Nerven des Trainers gezehrt, dennoch gilt es, schon wieder den Blick nach vorn zu richten.

Am 9. Juli beginnt die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Landesliga – mit einem weiteren Zugang. Vom Bezirksligisten TSG Ehingen wechselt der 28-jährige Mittelfeldspieler Mathias Brinsa nach Laupheim. „Er war zuletzt in Ehingen Stammspieler und kann uns mit seiner Erfahrung sicher weiterhelfen in der neuen Saison.“ Fundel bestätigt auch den Wechsel von Robin Biesinger und Raphael Geiger zum FV Biberach, weitere Abgänge seien aber nicht zu vermelden.

„Wir wollen gegen Neckarrems auch deshalb gewinnen, weil wir dann trotz des Abstiegs mit einem relativ guten Gefühl aus der Saison rausgehen“, betont der 50-jährige Coach. So wird auch gegen Neckarrems in etwa dieselbe Mannschaft auf dem Platz stehen wie zuletzt beim VfL Nagold. Dieses Spiel war fast ein Abbild der Saison. „Wir haben ganz gut gespielt, die Tore nicht gemacht und sind am Ende mit leeren Händen dagestanden“, beschreibt Fundel den Spielverlauf im Schwarzwald. Das müsse man jetzt in der vierwöchigen Pause analysieren, aber dann auch abhaken.

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