Olympia Laupheim: Schadensbegrenzung – oder doch mehr?

Lesedauer: 4 Min
 Der FV Olympia Laupheim (hier Isaak Athanasiadis) bekommt es am Samstag mit Heiningen zu tun.
Der FV Olympia Laupheim (hier Isaak Athanasiadis) bekommt es am Samstag mit Heiningen zu tun. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Die Sorgenfalten beim Fußball-Verbandsligisten FV Olympia Laupheim werden immer größer. Nach einer überdurchschnittlichen Hinrunde mit 22 Punkten hat der Aufsteiger in der Rückserie bislang nur noch drei Zähler auf sein Konto gebracht. Dem Sieg gegen den VfL Sindelfingen (2:1) stehen acht Niederlagen und null Unentschieden gegenüber. Vor der Partie beim 1.FC Heiningen ist beim Gegner genau die gegensätzliche Entwicklung festzustellen. Das Team aus der Göppinger Vorstadt ist die viertbeste Mannschaft der Rückrunde und hat sich wohl aller Abstiegssorgen entledigt. Zuletzt verloren die Heininger allerdings mit 0:2 in Essingen. Das Spiel in Heiningen beginnt am Samstag um 15.30 Uhr.

Wieder war es nichts mit drei Punkten. Wieder musste die Olympia dem Gegner den Vortritt lassen. Der SSV Ehingen-Süd gewann im Olympia-Stadion das Derby mit 2:1 und sicherte sich damit vermutlich wieder einen Startplatz in der Verbandsliga für die kommende Saison. Um den muss Laupheim dagegen massiv bangen. Die Talfahrt konnte gegen die Kirchbierlinger nicht gestoppt werden, dennoch gab die Leistung der Mannschaft im Gegensatz zur 0:2-Pleite gegen Albstadt drei Tage zuvor Anlass zur Hoffnung.

Durch die Rückkehr von Kapitän Sascha Topolovac wirkte der Defensivverbund deutlich gefestigter als zuletzt und es war auch kein Zufall, dass gerade Topolovac der Führungstreffer für Olympia gelang. Auch Fabian Ness auf der ungewohnten Position im defensiven Mittelfeld machte ein gutes Spiel. „Darauf können wir aufbauen, auch wenn wir mit Philipp Fischer erneut einen wichtigen Ausfall zu beklagen haben“, stellte Olympia-Trainer Hubertus Fundel fest. In der Rückrunde sei es eben wie verhext. Große Verletzungsprobleme und dazu noch ein paar Sperren wegen Platzverweisen seien kennzeichnend für die Spiele.

Dass in Heiningen die Wende eingeleitet wird, ist deshalb eher unwahrscheinlich. Vermutlich wird es am Fuße der Alb eher um Schadensbegrenzung gehen. Hoffnung auf mehr macht höchstens, dass Heiningen den Gegner auf die leichte Schulter nehmen könnte. Dagegen spricht allerdings der Eindruck vom Hinspiel, als der TSV in Laupheim mit einem 2:2 noch gut bedient war. Darauf wird der junge Trainer Dennis Egger im Vorfeld der Partei sicher hingewiesen haben. Vor allem das Fehlen von Simon Dilger und Ivan Vargas Müller spielen für Egger eine Rolle „Beide werden schmerzlich vermisst, das merkt man. Sie waren Schaltzentralen im Laupheimer Spiel.“ Neben Fischer wird vermutlich auch Julian Haug nicht spielen können. Der Mittelfeldmann war gegen Albstadt mit einem Gegenspieler mit dem Kopf zusammengerasselt und hatte schon im Derby pausiert.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen