Ness und Engel schießen Olympia zum Sieg

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Michael Mader

FV Olympia Laupheim – VfL Sindelfingen 2:1 (2:1). FVO: Aumann - Nikolic (77. Gündüz), Wesolowski, Fischer, Ness - Haug, Steinle, Schrode, Engel (65. Geiger) - Filho (87. Aggeler), Neuwirth (74. Dürr). Tore: 1:0 Ness (9./FE), 1:1 Molitor (17.), 2:1 Engel (28.). SR: Bechtel (Bietigheim). Z.: 150.

Der FV Olympia Laupheim kann in der Fußball-Verbandsliga doch noch gewinnen. Gegen den VfL Sindelfingen gelang der Mannschaft von Trainer Hubertus Fundel ein sehr wichtiger 2:1 (2:1)-Sieg. Die Tore für Laupheim erzielten Fabian Ness per Foulelfmeter und der A-Jugendliche Lukas Engel. Der Aufsteiger steht mit diesem Erfolg wieder auf einem Nichtabstiegsplatz in der Tabelle.

„Heute haben wir uns endlich mal belohnt und hatten auch das nötige Spielglück“, freute sich Fundel über die drei Punkte, die im Abstiegskampf noch Gold wert sein können. Und dieser Sieg sei absolut nicht unverdient, betonte der Laupheimer Coach. Man habe den Gegner weitgehend vom eigenen Tor weghalten und selbst die Initiative ergreifen können.

Recht hatte er, denn vom Tabellenfünften aus Sindelfingen, der in der Vorwoche noch den TSV Essingen zu Hause mit 1:0 besiegt hatte, kam zu wenig. Lediglich zehn Minuten in Durchgang eins, als Raphael Molitor den Laupheimer Führungstreffer mit dem Kopf nach einem Eckball ausgleichen konnte und die erste Viertelstunde nach der Pause war die Mannschaft vor dem Laupheimer Tor präsent. Da hatte der Gast auch Pech. Glotzmann traf nach 54 Minuten den Innenpfosten, von dem der Ball aus wieder heraussprang. Wenig später hatte der Sindelfinger Torjäger, der immerhin schon 17 Mal in dieser Saison getroffen hat, noch eine Großchance, vertändelte aber den Ball.

So musste der VfL Sindelfingen am Ende mit leeren Händen nach Hause fahren und die zweite Saisonniederlage gegen Laupheim zur Kenntnis nehmen. VfL-Coach Maik Schütt wollte nach der Partie dann auch keinen Kommentar abgeben.

Anders Hubertus Fundel. Dem 50-Jährigen sah man an, dass es auch dem Trainer guttat, dass seine Mannschaft endlich wieder mal gewonnen hatte. Den Weg dazu bereitete Narciso Filho nach acht Minuten, als er im Strafraum zu Fall gebracht wurde und Fabian Ness den fälligen Elfmeter wie gewohnt sicher verwandelte. Ness, der mehr als vier Monate nicht gespielt hatte, stand überraschend in der Startformation der Olympia und sorgte für deutliche Stabilität auf der linken Abwehrseite.

Fundel lobt Schrode

Vor dem 1:0 hätte ein diesmal sehr gut aufgelegter Alexander Schrode sein Team schon in der sechsten Minute in Führung bringen können, doch sein Schrägschuss wurde von VfL-Keeper David Kocyba entschärft. „Eine überragende Leistung von Alex heute“, lobte sein Trainer den Spielgestalter, der in den vergangenen Wochen auch unter seinen Möglichkeiten geblieben war. Schon diese beiden Szenen hatten den 150 Zuschauern im Olympia-Stadion und vor allem auch dem Gast gezeigt, dass die Laupheimer nicht gewillt waren, auch gegen Sindelfingen wieder zu verlieren Das Team spielte mutig nach vorne – obwohl viele Stammspieler die Partie von den Rängen aus verfolgen mussten.

Wieder war es Schrode, der nach einer knappen halben Stunde beherzt flankte und ein Sindelfinger Abwehrspieler über den Ball trat. So konnte der 18-jährige Lukas Engel die Chance nutzen und ins lange Eck einschießen. Die Freude war groß und es gab aufmunternde und dankbare Klapse für Engel, auch von Filho: „Wir sind sehr froh, dass wir dank des Treffers von Lukas das Spiel gewonnen haben, aber unter dem Strich war es eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Der aus Ehingen gekommene Stürmer war der gefährlichste Laupheimer Angreifer und sorgte häufiger in der Drangphase der Gäste für Entlastung. „Wir freuen uns heute, müssen aber nächste Woche in Breuningsweiler nachlegen“, so der 22-Jährige.

FV Olympia Laupheim – VfL Sindelfingen 2:1 (2:1). FVO: Aumann - Nikolic (77. Gündüz), Wesolowski, Fischer, Ness - Haug, Steinle, Schrode, Engel (65. Geiger) - Filho (87. Aggeler), Neuwirth (74. Dürr). Tore: 1:0 Ness (9./FE), 1:1 Molitor (17.), 2:1 Engel (28.). SR: Bechtel (Bietigheim). Z.: 150.

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