Musikschule spielt „Christmas Lullaby“ im Kloster

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Ein harmonisches Konzert hat die Musikschule Gregorianum im Dreifaltigkeitskloster gespielt.
Ein harmonisches Konzert hat die Musikschule Gregorianum im Dreifaltigkeitskloster gespielt. (Foto: Musikschule)
Schwäbische Zeitung

Ein stimmungsvolles und niveauvolles Weihnachtskonzert haben am Mittwochabend der Jugendchor der Musikschule Gregorianum, das Musikschulorchester, Gesangssolisten sowie Instrumentalisten im Dreifaltigkeitskloster geboten.

Den Auftakt bildete der Jugendchor, um Männerstimmen ergänzt, mit dem Adventslied „Maria durch ein Dornwald“ ging und „Christmas Lullaby“ von John Rutter. Unter der bewährten Leitung von Dorothea Werner sang der Chor präzise, intonationssicher und mit großer Strahlkraft.

Mit zwei Chorälen aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach und „Tollite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens sowie begleiteten Texten aus der Weihnachtsgeschichte, gelesen von Elrike Reinalter, ergänzte der Jugendchor sein weihnachtliches Programm. Zu einem besonderen Ohrenschmaus wurden die beiden Arien „Schließe mein Herze“ und „Bereite Dich Zion“ aus dem Weihnachtsoratorium, professionell gesungen von der an der Musikhochschule Stuttgart studierenden Julia Werner.

Der ehemaligen Schülerin und seit Oktober an der Musikschule Gregorianum unterrichtenden Geigerin Lena Thanner sah und hörte man die Spielfreude an, als sie zusammen mit den Kollegen Petr Hemmer (Violine) und Helmut Zeihsel (Klavier) mit Stücken von Antonio Vivaldi das Publikum begeisterte.

Unter der Leitung von Petr Hemmer musizierte das Musikschulorchester böhmische Weihnachtslieder, die zum Teil von ihm selbst, Miroslava Mala aus der Slowakei und Orchesterschülerinnen auf Tschechisch mitgesungen wurden. Solistisch wirkte Axel Königer souverän beim Violinkonzert von Antonio Vivaldi, einfühlsam vom Orchester begleitet.

Mit dem vom Publikum mitgesungenen Weihnachtslied „Ich steh an deiner Krippe hier“ endete das Weihnachtskonzert mit langanhaltendem Applaus. 1100 Euro wurden zugunsten des Projektes der Steyler Missionarinnen in Uganda, das in der SZ vorgestellt wurde, von den Zuhörern gespendet.

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