Mit Leichtigkeit gegen Abwehrbollwerk

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Nach dem 5:1-Erfolg in Eschach hat der FV Olympia Laupheim (links Julian Haug) in der Fußball-Landesliga einen weiteren Verein
Nach dem 5:1-Erfolg in Eschach hat der FV Olympia Laupheim (links Julian Haug) in der Fußball-Landesliga einen weiteren Verein aus dem Bezirk Bodensee zu Gast. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)

Nach dem 5:1-Erfolg in Eschach hat der FV Olympia Laupheim in der Fußball-Landesliga einen weiteren Verein aus dem Bezirk Bodensee zu Gast. Die Partie gegen den TSV Heimenkirch wird am Samstag um 15.30 Uhr im Laupheimer Olympia-Stadion angepfiffen.

„Endlich wieder ein Spiel im Stadion auf Rasen“, sagt Laupheims Trainer Hubertus Fundel. „Da freuen wir uns drauf.“ Erstmals in diesem Jahr soll also im Olympia-Stadion gespielt werden. Die Mannschaft von Fundel ist gut vorbereitet, da man die gesamte Woche auf Rasen trainiert hat. „Das ist kein Problem“, so Fundel, „auch wenn man vielleicht zehn Minuten braucht, um sich an das Geläuf im Stadion zu gewöhnen.“ Mit dem klaren Sieg in Eschach ist Laupheim wieder an Weiler vorbeigezogen und führt die Tabelle mit einem Vorsprung von einem Punkt an. „Wir haben da sehr effektiv gespielt und am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen“, betont Fundel. Schon vor den fünf Treffern habe seine Mannschaft noch die eine oder andere Torchance liegen lassen.

Bei einem weiteren Erfolg im Nachholspiel bei der TSG Balingen II sähe es für die Olympia noch besser aus. Allerdings steht dieses Spiel erst im Mai an. Fundel erwartet gegen Heimenkirch auch wieder ein ähnliches Spiel wie in Eschach oder zu Hause gegen Straßberg, in denen der jeweilige Gegner nicht sehr viel Initiative gezeigt hat. „Wir wissen schon, dass wir das Spiel machen müssen und wieder die notwendige Leichtigkeit vor dem Tor brauchen“, beschreibt der Laupheimer Coach seine Gedanken vor der Partie gegen den Aufsteiger aus dem Allgäu. Der TSV hat bislang 24 Punkte geholt und durchaus das Zeug, die Klasse zu halten.

Zuletzt landete der Aufsteiger unterschiedliche Ergebnisse. Gegen Ostrach gewann man zu Hause mit 2:1, mit demselben Resultat verlor der TSV ebenfalls auf eigenem Platz gegen Mitaufsteiger FV Altheim. Das Team ist also nicht leicht einzuschätzen. Das kümmert Hubertus Fundel aber wenig. Er beschäftigt sich fast ausschließlich mit seiner Mannschaft. „Simon Hammerschmied und Raphael Geiger sind angeschlagen und können vermutlich nicht spielen“, sagt der Trainer. Dazu kommen die noch nicht wiederhergestellten Manuel Hegen und Philipp Fischer. Trotzdem sei der Kader groß und stark genug, den Neuling im eigenen Stadion zu schlagen, ist Fundel überzeugt. „Wir dürfen uns nicht von einem möglichen Abwehrbollwerk erschrecken lassen.“

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