„Man sah nur strahlende Gesichter“

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Die Freude steht Fahrern und Beifahrern ins Gesicht geschrieben.
Die Freude steht Fahrern und Beifahrern ins Gesicht geschrieben. (Foto: Ferdinand Leinecker)
Ferdinand Leinecker

Die jährliche, schon zum 16. Mal von den Heggbacher Einrichtungen der St.-Elisabeth-Stiftung initiierte Motorradtour für Menschen mit Behinderung ist auch heuer ein voller Erfolg gewesen. „Man sah nur lachende Menschen bei herrlichem Wetter“, sagt der Organisator Hubert Rommel.

Mit Unterstützung der Motorradfreunde Riedtal aus Achstetten, der Veteranenfreunde Neu-Ulm und vieler anderer freiwilliger Helfer wurde die Ausfahrt durchgeführt. Da die Polizei auch in diesem Jahr keine offizielle Begleitung stellte, freute sich der Organisator über die Unterstützung von sieben Polizisten, die freiwillig mit ihren Maschinen diese Tour mitfuhren und für Sicherheit sorgten. Als die von der Polizeigewerkschaft Bezirksgruppe Neu-Ulm gestifteten Warnwesten angezogen waren, konnte es losgehen.

Von der Laupheimer Werkstatt für behinderte Menschen in der Fockestraße machten sich 40 Gespanne, Trikes, Quads, Oldtimer-Cabrios sowie 70 Mitfahrer auf den Weg. Die 60 Kilometer lange Strecke führte von Laupheim über Rot nach Schwendi, Gutenzell, Erlenmoos und Ochsenhausen, wo eine Überraschung wartete: Die Eisdiele „Rino“ spendierte allen Teilnehmern ein Eis.

Frisch gestärkt ging es über Rein-stetten und Maselheim zurück nach Laupheim. Die vielen Gäste, die nicht mitfuhren, ließen es sich in der Zwischenzeit im Garten der Heggbacher Einrichtungen bei einem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen gutgehen. Sie wurden von der Band „Stage Two“ hervorragend unterhalten.

Auf die Frage, wie er auf die Idee kam, eine Motorradausfahrt für Menschen mit Behinderung zu organisieren, sagt Hubert Rommel: „Ich habe vor Jahren in Söflingen bei einer solchen Ausfahrt mitgemacht. Das war so eine tolle Geschichte, dass ich dachte, so etwas könne man auch in Laupheim veranstalten. Ich bin zunächst auf die Behindertensportgruppe Rollifanten zugegangen und wir sind mit den Kids gefahren. Die Kinder wurden älter und die Gruppe kleiner, und so wandte ich mich an die Heggbacher Einrichtungen. Sie haben dieses Angebot für die von ihnen betreuten Behinderten sehr gerne angenommen. Heute ist diese Ausfahrt fast schon Tradition“, freut sich der Organisator.

Die Menschen mit Behinderung dankten ihm und seinem Team mit strahlenden Gesichtern für diesen schönen Tag.

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