„Lisa und das Fluff“ trifft Nerv der Kinder

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Die Autorin kam mühelos in Kontakt mit dem aufmerksamen Publikum.
Die Autorin kam mühelos in Kontakt mit dem aufmerksamen Publikum. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Schon früh am Morgen hatten sich am Mittwoch 42 Drittklässler aus der Anna-von-Freyberg-Grundschule in der Laupheimer Stadtbibliothek versammelt. Gespannt und gut vorbereitet erwarteten sie die Lesung der Kinderbuchautorin Andrea Schomburg.

Die Autorin begrüßte die Kinder mit einem Lied und kam mühelos in Kontakt mit ihrem Publikum. Die Geschichte „Lisa und das Fluff“ traf genau die Seelenlage vieler Drittklässler: hohe Erwartungen der Eltern, natürlich zum Besten des Kindes; schulischer Druck, es soll ja fürs Gymnasium reichen; Zeitdruck, dem schon Grundschulkinder ausgesetzt sind. Die Laupheimer Grundschülerinnen und -schüler wussten offensichtlich genau, wovon die Rede war und bereicherten das Gespräch zwischen Autorin und Publikum mit klugen Kommentaren. Sie litten mit Lisa, begleiteten sie auf ihrer nächtlichen Flucht und atmeten erleichtert auf, als Lisa und ihre Eltern sich endlich verständigen und verstehen können. Und dass die Kinder ein Gedicht der Autorin aus ihrem Lesebuch kennen und ganz toll finden, freute diese sehr.

Andrea Schomburg ist in Kairo geboren und im Rheinland aufgewachsen. Schon als Kind wollte sie Schriftstellerin werden, hat dann aber als Gymnasiallehrerin, Lyrikerin und Kabarettistin gearbeitet, bis das Schreiben für Kinder allmählich doch zu ihrem Hauptberuf wurde. Andrea Schomburg lebt und schreibt in Hamburg und Berlin.

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