Landung endet mit Kopfstand auf dem Acker

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Glimpflich ging am Sonntagabend der Überschlag eines Kleinflugzeugs am Rande von Laupheim aus. Eine Insassin erlitt dabei eine leichte Verletzung, die Maschine wurde beschädigt. Der Vorfall löste bei Rettungskräften Großalarm aus.

Eine missglückte Landung war dem Unfall vorausgegangen, bei dem die zum Bundeswehr-Luftsportring gehörende Cessna außer Kontrolle geraten war. Der Pilot hatte durchstarten wollen, dabei aber aus noch ungeklärter Ursache nicht an Höhe gewonnen und daraufhin den Begrenzungszaun des Flugfeldes zur Verbindungsstraße Laupheim-Bühl durchbrochen.

Das Flugzeug segelte noch auf den Acker und kippte dann „ganz langsam“, so ein Zeuge, über das Bugrad auf den Kopf. Eine Frau wurde vom Gurt leicht verletzt, zwei weitere Insassen blieben unverletzt.

Straße gesperrt, Rettungshubschrauber angefordert 

Die Meldung vom Flugzeugabsturz löste bei der Laupheimer Feuerwehr Großalarm aus, und Kommandant Andreas Bochtler alarmierte auch gleich noch die Burgrieder Feuerwehr, da der Vorfall nahe an der Stadtgrenze stattfand. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, konnte aber wieder abdrehen. Unter der Leitung von Florian Alt sicherten Feuerwehrleute die beschädigte Maschine und sperrten die Straße. Nach Angaben von Alois Klug, dem Vorsitzenden des Flugrings, habe es sich um einen routinemäßigen Rundflug vom Flughafen aus gehandelt. 

Mehr als 50 historische Flugzeuge kommen zu den „Do-Days“
Seit jeher sind die Menschen fasziniert vom Fliegen. Wenn es dann noch schmucke Oldtimer-Flugzeuge sind, deren Jungfernflug teilweise mehr als 80 Jahre zurückliegt, dann schlagen die Herzen von Luftfahrt-Fans höher. Bei den Do-Days am Wochenende in Friedrichshafen warten so einige Schätze der Lüfte auf die Besucher.
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