Laemmle-Preisträger Stefan Arndt wandelt auf den Spuren des Hollywood-Pioniers

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 Der Museumsleiter Michael Niemetz (rechts) hat den Produzentenpreisträger Stefan Arndt und dessen Frau Manuela Stehr (vorne lin
Der Museumsleiter Michael Niemetz (rechts) hat den Produzentenpreisträger Stefan Arndt und dessen Frau Manuela Stehr (vorne links) sowie weitere Gäste durch die Carl Laemmle gewidmeten Räume im Museum zur Geschichte von Christen und Juden geführt. Auf unserem Bild erläutert Niemetz den Medientisch, der von Laemmles Bürgschaften für verfolgte Juden erzählt. (Foto: Roland Ray)
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Ins Filmgeschäft ist Stefan Arndt eingestiegen wie weiland Carl Laemmle: indem er ein Kino eröffnete – 1982 in Berlin, mit einer Erbschaft von der Oma –, dann weitere, und schließlich Filme zu produzieren begann. Längst zählt er zu den Großen der Branche in Deutschland, am heutigen Freitag, 15. März, erhält er im Kulturhaus Schloss Großlaupheim für sein bisheriges Lebenswerk den mit 40 000 Euro dotierten Carl-Laemmle-Produzentenpreis 2019.

Das freut ihn unbändig, wie er am Donnerstag bei einem Besuch des Laemmle-Trakts im Museum zur Geschichte von Christen und Juden und bei einem von der Kreissparkasse Biberach ausgerichteten Empfang mit Abendessen deutlich machte. „Ich bin total gern hergekommen“, betonte Arndt und lobte die Stadt Laupheim und die Produzentenallianz, die die Auszeichnung initiiert haben und dieses Jahr zum dritten Mal vergeben: „Das haben Sie super gut hingekriegt.“

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