Kolpingsfamilie trifft Hollywood

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 Prächtige Stimmung beim närrischen Kolping-Hausball: Der Auftritt von Putzfrau Elfriede Scheiffele alias Martin Merkle war eine
Prächtige Stimmung beim närrischen Kolping-Hausball: Der Auftritt von Putzfrau Elfriede Scheiffele alias Martin Merkle war eine humoristische Glanzleistung. (Foto: Franz Martl)

Daran hätte Carl Laemmle bestimmt seine helle Freude gehabt: Am Samstagabend hat sich das Kolpinghaus als Hollywood-Kulisse präsentiert, mit einem Programm aller Schattierungen der Film-Unterhaltungs-Branche. Es war eine großartige Hommage im fastnächtlichen Format.

Die Organisatoren des Hausballs hatten eine tolle Film-Deko geschaffen, passend zum Motto „Kolping meets Hollywood“, und die „prominenten“ Besucher wurden beim Gang über den roten Teppich gefilmt. Zudem hatten „Künstler“ goldene Sterne mit den Namen der Vereinsprominenz auf den Boden gezaubert – eine stimmungsvolle Einleitung für einen facettenreichen Fasnetsabend mit vielen beifallgekrönten Darbietungen.

Kolping-Starregisseur Stefan Eble begrüßte voller Tatendrang die Besucher. Eingeleitet von der Hollywood-Fanfare auf der Großleinwand wurden zunächst Stummfilm-Szenen anhand von urigen Plakat-Sätzen von Marcel Gerum und Markus Müller präsentiert. Mit einer schwungvollen Ballettaufführung begeisterten die „Hüttenmädels“ unter der Leitung von Margit Kerler. Elisabeth und Stefan kamen in ihrem Sketch über die Vor- und Nachteile eines Smartphones zu der Erkenntnis: „Früher war’s scheener!“ Dann marschierte eine musikalische Delegation der Stadtkapelle ein, und nach einem schnittigen Marsch wurde das Heimatfestlied aus voller Kehle mitgesungen. Auch die Waidäg ließen es sich nicht nehmen, den Kolpingfreunden bei ihrem Hausball einen Besuch abzustatten; begeistert wurde die Einlage „In fünf Minuten kannste jodeln“ mitgemacht.

Zum Abschluss des Jubiläumshausballs dann noch zwei weitere Höhepunkte: Zunächst konnte Martin Merkle als „Putzfrau Fräulein Elfriede Scheiffele“ viele „Häupter“ entstauben. Mit seinen wortgewandten, anspruchsvoll humoristischen Ausführungen und toller Gestik brachte er den Saal zum Brodeln. Und dann wurde das Finale „eingeläutet“: Markus Müller hatte bei der Ankunft alle Teilnehmer beim Gang über den „Roten Teppich“ gefilmt und präsentierte die Bilder. Mit einem gebackenen Original-Kolping-Lämmle wurde das beste dem Motto entsprechende Kostüm-Paar ausgezeichnet. Zum Abschluss fanden sich alle Akteure auf der „Bühne“ ein. Es war ein toller Ballabend, der einen Glanzpunkt im eben erst begonnenen 140. Kolping-Jubiläumsjahr setzte.

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