Kolpingsfamilie geht auf Spendentour

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Um den Erlös vom Dreikönigsjazz zu überreichen, haben sich in der vergangenen Woche Mitglieder der Laupheimer Kolpingsfamilie auf Spendentour begeben: Thomas Hermann, verantwortlich für die Musikerverpflichtung und Betreuung, Rita Hagel und Markus Müller, die erstmals für den Service bei der Veranstaltung zuständig waren, machten sich auf den Weg. Ihre Ziele: der Martinusladen und das Seniorenzentrum „Hospital zum Heiligen Geist“.

Es ist Tradition der Veranstaltung, dass alle Bands ohne Gage für einen wohltätigen Zweck für Vereine und Gemeinschaften in der Stadt Laup-heim auftreten. In diesem Jahr kamen für den guten Zweck 1400 Euro zusammen; das Geld setzt sich aus dem Eintritt und dem Gewinn aus dem Speisen- und Getränkeverkauf zusammen.

Die drei Verantwortlichen entschieden sich dafür, der therapeutischen Trommlergruppe des Altenheims drei Viva Rhythmus-Trommeln im Wert von 300 Euro zu kaufen. Wie Stefanie Müller von der Heimleitung und die Betreuerin Sonja Braig bei der Übergabe betonten, lösten die drei Trommeln große Freude bei den Senioren aus – sie seien eine bereichernde Abwechslung im Freizeitangebot der Institution.

Beim Besuch im Martinusladen am Freitagnachmittag konnten die drei Verantwortlichen einen Spendenscheck in Höhe von 1100 Euro an die Leiterin Rosa Demuth überreichen. Auch dort war man dankbar für die überraschende Spende, die für den Einkauf von Lebensmitteln verwendet werden soll, die nicht gespendet, aber von den einkaufsberechtigten Kunden benötigt werden.

Mit etwa 120 Jazzfreunden war die Mensa der Friedrich-Uhlmann-Schule in diesem Jahr beim Dreikönigsjazz gut besucht. Die Bands Gentlemen of Dixieland, besetzt mit Musikern aus dem Laupheimer Raum, und die Ulmer Jazzband United Swing Band legten nacheinander los und präsentierten den Besuchern Musik vom Feinsten. Nach etwa zweieinhalb Stunden stand das große Finale als Höhepunkt des Abends an: Die Musiker beider Bands improvisierten in wechselnder Besetzung die bekannten Jazz-Ohrwürmer und andere Stücke. Alle Instrumentalisten waren mit Begeisterung dabei und heimsten für ihre Darbietungen den Dank und Beifall des Publikums ein.

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