Kinderfasnet ersetzt Brauchtumsabend

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 Freut sich auf den Narrensprung: Thomas Schaich, Zunftmeister der Dürnach-Hexen.
Freut sich auf den Narrensprung: Thomas Schaich, Zunftmeister der Dürnach-Hexen. (Foto: cdi)
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Die Kinderfasnet findet am Samstag, 16. Februar, in der Herrenmahdhalle statt. Beginn ist 13.30 Uhr. Am Sonntag, 17. Februar, stellen sich die Zünfte ab 13 Uhr am oberen Marktplatz auf. Um 13.30 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung.

Die Fasnetszunft Dürnach-Hexen lädt für Sonntag, 17. Februar, zum großen Narrensprung der Alb-Donau-Region (ADR) ein. Normalerweise würden sich die Narren am Vorabend zum Brauchtumsabend treffen – in diesem Jahr fällt er zugunsten einer Kinderfasnet aus. Die Dürnach-Hexen wollen die Kinder in den Mittelpunkt rücken und zeigen, dass die Fasnet nicht nur aus Kommerz besteht.

Schon lange ist er in der Vorstandschaft aktiv, seit vier Jahren Erster Zunftmeister: Die Dürnach-Hexen sind aus dem Leben von Thomas Schaich nicht wegzudenken. Seit 25 Jahren gibt es die Fasnetszunft, die nach dem Bach benannt ist, der durch das Ried bei Laupheim fließt. Unter anderem das Jubiläum war ausschlaggebend dafür, dass der Narrensprung des Dachverbands Alb-Donau-Region (ADR) dieses Jahr in Laupheim stattfindet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Musik und Tombola

„Dass wir den Narrensprung ausrichten dürfen, ist natürlich eine große Ehre“, sagt Thomas Schaich. „Den Zuschlag haben wir bereits im Oktober 2017 bekommen.“ Entscheidend für die Wahl sei neben dem Jubiläum auch das Konzept gewesen: Die Dürnach-Hexen wollen den Kindern mehr Aufmerksamkeit widmen und haben daher eine Kinderfasnet mit Musik, Spielen und einer Tombola auf die Beine gestellt. Ort des Geschehens ist die Herrenmahdhalle in Laupheim.

Die Kinderfasnet ersetzt den Brauchtumsabend, der üblicherweise am Vortag des Umzugs stattfindet. „Wir wollen zeigen, dass Fasnet nicht nur aus Kommerz und Saufgelagen besteht“, betont Schaich. Vielmehr gehe es darum, eine gute Zeit mit der Familie zu verbringen und „ein gewisses Brauchtum zu pflegen“. Sprich: sich die Bedeutung von Fasnet zu vergegenwärtigen.

Nicht alle Zünfte können teilnehmen

Rund 4000 Hästräger werden übernächstes Wochenende durch die Straßen ziehen, knapp 100 Zünfte nehmen teil. Nicht alle sind im Dachverband ADR organisiert. „15 Gruppen mussten wir leider absagen“, erzählt Thomas Schaich. Sonst wäre es zu viel geworden. „Schließlich müssen wir auch alle Teilnehmer bewirten können.“

Der Umzug beginnt am oberen Marktplatz, zwischen den Gasthäusern „Zum Hasen“ und „3 Mohren“. Von dort biegen die Narren in die Lange Straße ein, wo der Umzug auf Höhe des Geschäfts „Fundel Sanitär“ endet. Zwei Sprecherwagen begleiten das Spektakel – von dort werden Fasnetskenner die Schaulustigen am Straßenrand mit Informationen über die Gruppen versorgen. Wer nicht teilnehmen kann, für den besteht die Möglichkeit, den Umzug über einen Livestream zu verfolgen. Für die Verpflegung sorgen Imbiss-Gastronomen und Vereine aus Laupheim.

Die Kinderfasnet findet am Samstag, 16. Februar, in der Herrenmahdhalle statt. Beginn ist 13.30 Uhr. Am Sonntag, 17. Februar, stellen sich die Zünfte ab 13 Uhr am oberen Marktplatz auf. Um 13.30 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung.

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