Kein Zugverkehr am Samstag: Arbeitszug springt beim Errichten von Betonpfählen aus den Gleisen

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Digital-Redakteur Alb-Donau-Kreis/Ulm
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Wegen eines Baufahrzeuges im Gleisbett ist die Zugstrecke zwischen Ulm und Biberach am Samstag den ganzen Tag lang gesperrt gewesen. Erst gegen 21.30 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden. Das teilt die Deutsche Bahn mit. Bereits am Freitag hatte sich der Unfall ereignet, bei dem ein „Baugerät aus den Schienen gesprungen sei“, so ein Pressesprecher der Bahn.

Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Schemmerhofen ist das Unglück beim Errichten von Betonpfälen umgestürzt. Ein Mitarbeiter sei dabei verletzt worden. Die Feuerwehr unterstützte die Bahnarbeiter anschließend beim Absichern der Unfallstelle. 

Weil die Strecke wegen der Bauarbeiten aber regulär gesperrt war, habe das keine Auswirkungen gehabt. 

Am Samstag hätte der Verkehr dann eingleisig wieder aufgenommen werden sollen - was durch das Baufahrzeug aber nicht möglich war. Ein Kran musste die Arbeitsmaschine aufrichten und auf die Gleise stellen. 

Beim Errichten von Betonpfählen soll die Maschine zur Seite gekippt sein, so die Feuerwehr.
Beim Errichten von Betonpfählen soll die Maschine zur Seite gekippt sein, so die Feuerwehr. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Schemmerhofen)

Ein Schienenersatzverkehr sollte die Reisenden trotzdem an ihr Ziel bringen.

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