Im Zeichen des Generationenwechsels

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 Die neue Vorstandschaft des CLG-Ehemaligen- und Fördervereins mit den scheidenden Mitgliedern, v. l.: Dr. Hans-Peter Ludescher
Die neue Vorstandschaft des CLG-Ehemaligen- und Fördervereins mit den scheidenden Mitgliedern, v. l.: Dr. Hans-Peter Ludescher (Vorsitzender), Stephanie Schmutz (Schatzmeisterin), Sabine Buck (Zweite Vorsitzende), Heike Feische, Bettina Bauer, Nikola Rosteck (Schriftführerin). (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Hauptversammlung des Ehemaligen- und Fördervereins des Carl-Laemmle-Gymnasiums stand ganz im Zeichen eines Generationenwechsels im Vorstand. Die Zweite Vorsitzende Heike Feische und die Schatzmeisterin Bettina Bauer standen nach jeweils fast zehnjähriger Tätigkeit nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Mit Sabine Buck als Zweite Vorsitzende (bisher Schriftführerin), Stephanie Schmutz als Schatzmeisterin und Nikola Rosteck als Schriftführerin konnten Nachfolgerinnen gewonnen werden, die alle auch in der Elternarbeit des CLG verwurzelt sind. Heike Feische steht dem Verein weiterhin als Beiratsmitglied zur Seite, Bettina Bauer wird die neue Schatzmeisterin auch künftig tatkräftig unterstützen.

Vor der Wahl erinnerte der Vorsitzende Hans-Peter Ludescher an die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit der beiden und dankte ihnen mit einem Abschiedsgeschenk. Wie sehr Kontinuität in der Vorstandsarbeit des Ehemaligen- und Fördervereins verankert ist, zeigt sich daran, dass Bettina Bauer erst die zweite Schatzmeisterin in der mehr als 30-jährigen Geschichte des Vereins war. Auch Heike Feische hatte lediglich drei Vorgänger.

In den Berichten des Vorsitzenden Ludescher und der Schulleiterin Petra Braun wurde der erfreuliche Umfang der Unterstützung dargelegt, die der Förderverein den Schülern und der Schule zukommen lassen konnte. Die Unterstützung bedürftiger Schüler bei Ausflügen und Klassenfahrten habe nach wie vor oberste Priorität für den Verein: Niemand soll aus finanziellen Gründen ein Angebot der Schule nicht wahrnehmen können. Besonders erfreulich sei, dass genau dafür zweckgebundene Spenden eingegangen seien. Genauso wichtig sei die jährliche Unterstützung von Präventions- und Selbsthilfemaßnahmen.

Den größten Einzelbetrag machte die Neuausstattung des Schulkiosks im Atrium aus. Der gesamte Raum wurde vom Elternbeirat neu gestrichen und von der Schreinerei Späth mit neuem Küchenmobiliar versehen. Zudem kann nun bei Schulfesten hier eine Spülmaschine aufgestellt werden, sämtliche Anschlüsse sind vorbereitet. Des Weiteren erhielten AGs, die SMV und diverse Ensembles der Schule Unterstützung für Anschaffungen und Probenwochenenden. Als besonders gelungen darf die Zuwendung für eine Audio-Produktion der Radio-AG gelten, die in Stuttgart den ersten Preis eines Wettbewerbes gewinnen konnte. Nicht zuletzt brauchte der Schulgarten einige Gerätschaften. Außerdem wird vom Förderverein eine Schulobstaktion finanziert: alle drei bis vier Wochen stehen einige Kisten mit Äpfeln für die Schüler kostenlos bereit und finden reißenden Absatz.

Das Spendenaufkommen sei im vergangenen Jahr durch den tatkräftigen Einsatz vieler Vereinsmitglieder und Eltern der Schule überdurchschnittlich gut gewesen: Sowohl bei der Kinderbörse als auch bei Theateraufführungen wurde die Bewirtung übernommen und erbrachte erkleckliche Beträge an Spenden. All diese Aktivitäten spiegelten sich natürlich im Kassenbericht der Schatzmeisterin Bettina Bauer wider. Die Kassenprüfer Gerhard Weithmann und Reiner Rechtsteiner hatten keinerlei Beanstandungen, beide wurden im Anschluss für ein weiteres Jahr gewählt.

Vor der Sitzung war eine Sondervorstellung im Planetarium Laupheim mit dem sehr sehenswerten Film über die erste Mondlandung vorbereitet. Werner Kiesle brachte dabei ein interessantes Detail zur Sprache: Der Wunsch nach Benutzung der auf dem Gymnasium errichteten Beobachtungskuppel war der Anlass zur Gründung des Vereins Volkssternwarte Laupheim und damit ein Ausgangspunkt für die Entstehung des Planetariums.

Getagt wurde diesmal in einem der renovierten Räume des Nordtraktes des Gymnasiums. Allgemein wurde die helle und freundliche Gestaltung und die technische Ausrüstung mit einem Smartboard neben den klassischen Tafeln gelobt. Für manche Teilnehmer ein besonderer Kontrast, kannten sie den Nordtrakt doch noch aus ihrer eigenen Schulzeit.

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