HRW zeigt sich einmal mehr äußerst heimstark

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Überzeugte gegen die SG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf mit starker Quote: HRW-Keeper Luka Orsolic.
Überzeugte gegen die SG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf mit starker Quote: HRW-Keeper Luka Orsolic. (Foto: Volker Strohmaier)
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HRW: Luka Orsolic und Fabian Federle im Tor, Kenan Durakovic (7 Tore), Raphael Groß (4), Tim Rodloff (1), Jonas Reu (2), Timothy Anderson, Hüseyin-Atilla Yigin (3), Tim Hafner (5), Daniel Amann (4), Julian Nief, Timo Remane (7, davon 4 Strafwürfe).

Die Laupheimer Handballer sind durch einen 33:24-Erfolg über die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf am Samstagabend auf Platz fünf der Handball-Württembergliga geklettert. In der gut gefüllten Rottumhalle präsentierten sich die Rot-Weißen erneut äußerst heimstark, sicherten sich mit einer abgeklärten Leistung den Heimnimbus und können so weiterhin ungeschlagen in eigener Halle am nächsten Sonntag selbstbewusst den souveränen Tabellenführer TSV Heiningen empfangen.

Nach der schweren Verletzung von Rechtsaußen Luca Geiß und dem Spielabbruch in Albstadt vergangene Woche präsentierten sich die Laupheimer Handballer schon nach wenigen Spielminuten auf voller Betriebstemperatur: Bereits nach 13 Minuten nahm Gästetrainer Marc Neher eine Auszeit, zu passiv hatten seine Mannen gegen die druckvoll angreifenden Laupheimer verteidigt und so eine 10:7-Führung zugelassen. Doch während die Rot-Weißen weiter auf dem Gaspedal blieben und nach vorn spielten, machten sich bei den Gästen bereits früh Personalprobleme durch diverse Ausfälle bemerkbar.

Trotz dünner Spielerdecke hielten die Gäste aber kämpferisch mit und den Rückstand bis zum 15:12-Pausenstand für Laupheim noch im Rahmen, zumal die Laupheimer auch bis dato allein vier Tempogegenstöße leichtfertig vertändelten und eine klarere Führung so quasi selbst verhinderten. Trainer Roland Kroll fand in der Pause wieder die richtigen Worte, denn innerhalb von nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff brannten seine Mannen ein Offensivfeuerwerk ab und lagen mit 20:13 nun deutlich in Front. Ob mit wuchtigen Würfen aus dem Rückraum durch Kenan Durakovic und Tim Hafner oder sicheren Abschlüssen vom Kreis durch Hüseyin-Atilla Yigin und Youngster Jonas Reu – die Laupheimer blieben auch dank Spielmacher Raphael Groß äußerst variabel und bei den Strafwürfen überzeugte Timo Remane mit Nervenstärke.

In der Abwehr glänzte Schlussmann Luka Orsolic mit einer sensationellen Quote von zeitweise mehr als 50 Prozent und entnervte die HSG-Schützen mit tollen Paraden. Nach 48 Spielminuten schloss Timo Remane einen weiteren Konter erfolgreich zum 28:18 ab, das Spiel war damit frühzeitig vorentschieden. Auch bei Laupheim war die Spielerbank nicht allzu gut besetzt, doch Not macht bekanntlich erfinderisch und so agierte Routinier Daniel Amann als „gelernter“ Linksaußen auf der für ihn ungewohnte rechten Außenposition, allerdings nicht minder erfolgreich mit insgesamt vier Treffern.

Bis zum Ende entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem es der HRW am Ende noch austrudeln ließ und letztlich locker mit einem klaren 33:24 Erfolg beide Punkte sicherte. Trotz dreier verletzter Stammspieler stellten die Laupheimer damit erneut ihre Heimstärke unter Beweis und bleiben damit vor heimischem Publikum ungeschlagen in dieser Spielzeit.

HRW: Luka Orsolic und Fabian Federle im Tor, Kenan Durakovic (7 Tore), Raphael Groß (4), Tim Rodloff (1), Jonas Reu (2), Timothy Anderson, Hüseyin-Atilla Yigin (3), Tim Hafner (5), Daniel Amann (4), Julian Nief, Timo Remane (7, davon 4 Strafwürfe).

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