HRW trifft auf heimstarken Aufsteiger

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Bei der äußerst heimstarken HSG Fridingen-Mühlheim müssen die Laupheimer Handballer am Samstag um 20 Uhr in der Sepp-Hipp-Halle
Bei der äußerst heimstarken HSG Fridingen-Mühlheim müssen die Laupheimer Handballer am Samstag um 20 Uhr in der Sepp-Hipp-Halle in Fridingen antreten. (Foto: Laura Loewel)

Bei der äußerst heimstarken HSG Fridingen-Mühlheim müssen die Laupheimer Handballer am Samstag um 20 Uhr in der Sepp-Hipp-Halle in Fridingen antreten. Der Aufsteiger konnte in seiner ersten Saison in der Württembergliga Süd den Schwung des Aufstiegs mitnehmen und hat sich frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigt.

Zuletzt gelang Fridingen-Mühlheim vor heimischem Publikum ein sehr deutlicher 30:21-Erfolg über das Spitzenteam aus Unterensingen. Nicht ganz unbeteiligt an dieser Heimstärke ist freilich auch die exponierte Lage im Südwesten des Verbandsspielgebiets in der Nähe von Tuttlingen, die für die meisten Gegner aus dem Stuttgarter Raum eine äußerst langwierige und unangenehme Anreise bedeutet. Zuletzt musste die HSG allerdings beim 23:24 beim TV Gerhausen beide Punkte liegen lassen, obwohl sie sich deutlich mehr erhofft hatten. Dem TVG war es mit einer äußerst defensiven 6:0-Abwehrformation gelungen, den Spielfluss die Donautäler wirksam zu stören, was ja auch die favorisierte Defensivvariante der Laupheimer darstellt.

Die Rot-Weißen liegen nur einen Platz hinter den Gastgebern auf Platz sieben der Tabelle und wollen nach langer Durststrecke in der Liga endlich wieder einmal punkten. Nach dem erlebnisreichen Wochenende beim Halbfinale des deutschen Amateurpokals, das der HRW ja mit 20:35 deutlich abgab, gilt nun wieder die ungeteilte und volle Aufmerksamkeit der Württembergliga. Im Hinrundenspiel gelang den Laupheimern beim 34:27-Erfolg eine Galavorstellung, bei der HSG-Trainer Mike Novakovic im Interview nach der Partie neidlos anerkannte, dass der HRW dank der breiten Bank immer wieder eine Alternative einwechseln konnten und konstant hochklassig aufgespielt hatte.

Zwischenzeitlich allerdings hat das Verletzungspech gnadenlos zugeschlagen an der Rottum und die gleichwertigen Wechselmöglichkeiten fehlen. Allein von den ersten sechs Spielern der Mannschaft fallen aktuell mit Daniel Amann, Tim Rodloff, Yannick Niederbacher und Robin Pohl vier Akteure aus. Auch die Routiniers Mihut Pancu und Sergiu Pancu können nur noch angeschlagen auflaufen. Hinter dem Einsatz von Kreisläufer Nico Matthes steht zudem ein Fragezeichen. Keine leichte Aufgabe also für HRW-Trainer Klaus Hornung für die Partie in Fridingen eine schlagkräftige Truppe aufzustellen, um die Revanche der HSG für die deutlichen Hinspielniederlage zu verhindern.

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