HRW scheitert in Runde eins

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Der HRW Laupheim ist als Titelverteidiger gleich in der ersten Runde des Handball-Verbandspokals gescheitert.
Der HRW Laupheim ist als Titelverteidiger gleich in der ersten Runde des Handball-Verbandspokals gescheitert. (Foto: Laura Loewel)

SG Ober-/Unterhausen – HRW Laupheim 27:23 (14:16). HRW: Federle, Krämer - Durakovic (6), Remane (4), Geiß (3), Hafner (2), Nief (2), Zodel (2), Müller (1), Anderson (1), Amann (1), Pohl (1).

Der HRW Laupheim ist als Titelverteidiger gleich in der ersten Runde des Handball-Verbandspokals gescheitert. Die Rot-Weißen verloren bei der SG Oberhausen/Unterhausen mit 23:27 (16:14). Nun gilt es, die Schwächen aus der Partie gegen den Landesligisten möglichst schnell aufzuarbeiten, um im ersten Saisonspiel der Württembergliga gegen den TSV Heiningen am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der heimischen Rottumhalle den Saisonstart nicht zu verpatzen.

„Das war eine verdiente Niederlage, weil wir über das ganze Spiel hinweg unsere eklatante Abschlussschwäche nicht in den Griff bekommen haben“, deutete HRW-Mannschaftsbetreuer Sven Stührmann das größte Manko während der 60 Minuten an. „Wir haben uns zwar einige gute Wurfsituationen herausarbeiten können, sind dann aber am gegnerischen Torhüter gescheitert“, klagte Stührmann.

Führung zur Pause

So war es kein Wunder, dass die Rot-Weißen nur schwer ins Spiel kamen. Doch auch in der Abwehr lief es nicht rund. „Wir waren oft einen Tick zu passiv, sodass der Gegner immer wieder ohne Körperkontakt zum Abschluss kommen konnte“, analysierte der Mannschaftsbetreuer. So zog die SG Oberhausen/Unterhausen die Art von Spiel auf, die der HRW auch umsetzen wollte: mit schnellen Tempogegenstößen zu Torerfolgen zu kommen. Das zeigte sich insbesondere bei verworfenen Siebenmetern, als über Linksaußen einige Tore fielen. Doch auch die Laupheimer waren über ein schnelles Spiel einige Male mit Timo Remane erfolgreich. So ging es trotz der Schwächen sogar mit einer 16:14-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel musste der HRW schnell den Ausgleich durch zwei technische Fehler hinnehmen. Von dieser Art der Ballverluste war die zweite Hälfte der Rot-Weißen ohnehin geprägt. So erzielten die Laupheimer in der zweiten Hälfte nur sieben Tore. Dennoch war die Begegnung gegen den liganiedrigeren Konkurrenten bis zur Schlussphase offen. Doch mit dem 23:22 (53.) Minute begannen sich die Gastgeber dann mehr und mehr abzusetzen und die 23:27-Niederlage nahm ihren Lauf. „Besonders bemerkbar hat sich das Fehlen eines etatmäßigen Kreisläufers gemacht“, sagte Sven Stührmann. „Das wird sich aber bis zum ersten Punktspiel ändern, denn zumindest Youngster Hüseyin Yigin steht dann wieder zur Verfügung.“

SG Ober-/Unterhausen – HRW Laupheim 27:23 (14:16). HRW: Federle, Krämer - Durakovic (6), Remane (4), Geiß (3), Hafner (2), Nief (2), Zodel (2), Müller (1), Anderson (1), Amann (1), Pohl (1).

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