HRW muss sich nach großem Kampf geschlagen geben

 Der HRW Laupheim, hier mit Daniel Krais, überzeugte in Deizisau trotz der Niederlage.
Der HRW Laupheim, hier mit Daniel Krais, überzeugte in Deizisau trotz der Niederlage. (Foto: Volker Strohmaier)
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Die Handballer des HRW Laupheim haben dem TSV Deizisau trotz eines ausgedünnten Kaders lange Zeit die Stirn geboten. Schließlich gingen den Rot-Weißen aber die Kräfte aus, sodass sie diese Begegnung mit 26:31 (15:15) verloren. Dennoch bleibt der HRW auf dem neunten Tabellenplatz der Handball-Württembergliga, während sich der TSV Deizisau auf den vierten Rang verbessert.

Die Laupheimer gingen mit einer recht großen Hypothek in die Partie. Mit Daniel Amann, Kenan Durakovic, Tim Rodloff, Robin Pohl, Fabian Federle und Felix Frasch fehlten den Gästen in der Hermann-Ertinger-Sporthalle insgesamt sechs Akteure, davon vier aus dem Rückraum. Umso mehr besannen sich die Rot-Weißen auf ihre eigenen Stärken und versuchten, die Ausfälle über erhöhten Kampfgeist auszugleichen. „Trotz des dezimierten Kaders haben die Jungs eine mutige Leistung abgeliefert“, freute sich schließlich auch HRW-Trainer Roland Kroll. So blieb die erste Halbzeit während der ganzen 30 Minuten sehr ausgeglichen, und nur jeweils einmal konnte sich zunächst Laupheim und später Deizisau mit zwei Toren absetzen, die daraufhin aber von der gegnerischen Mannschaft sofort wieder egalisiert wurde. So ging es mit einem gerechten 15:15 in die Pause.

Auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit boten die Laupheimer dem Gastgeber noch Paroli und konnten einen Rückstand aufholen. Doch in der Folge zog der TSV Deizisau zunächst auf zwei Tore (18:16) und wenig später sogar auf drei Tore (20:17) davon. Die Rot-Weißen blieben zwar auf Tuchfühlung, kamen aber nicht mehr näher als bis auf zwei Treffer an die Hausherren heran, letztmals beim beim 23:21 (47.). Danach machte sich der Kräfteverschleiß deutlich und Deizisau zog bis auf sechs Tore Differenz davon (29:23/54.).

So war die Niederlage mit 26:31 nicht mehr zu verhindern, doch die Leistung bot Optimismus für die nächste Aufgabe. „Bis Anfang der zweiten Halbzeit haben wir gegen ein Topteam mitgehalten“, lobte Kroll, „während der gesamten Spielzeit haben wir nie aufgehört zu kämpfen.“ Am Ende sei seiner Mannschaft ein bisschen die Kraft ausgegangen und Deizisau hab es routiniert zu Ende gespielt.

Doch nun richtete Trainer Kroll seinen Blick gleich voraus auf die nächste Begegnung: „Wir hoffen jetzt auf einen breiteren Kader am nächsten Samstag und und wollen mit einer vollen Halle im Rücken unser nächstes Heimspiel gegen die SG Schozach-Bottwartal gewinnen.“

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