HRW ist auf Wiedergutmachung aus

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Der HRW Laupheim (am Ball Robin Pohl) muss im ersten Auswärtsspiel gegen den TSV Alfdorf/Lorch ran.
Der HRW Laupheim (am Ball Robin Pohl) muss im ersten Auswärtsspiel gegen den TSV Alfdorf/Lorch ran. (Foto: Volker Strohmaier)
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Der HRW Laupheim ist nach der Niederlage zum Auftakt der neuen eingleisigen Handball-Württembergliga auf Wiedergutmachung aus. Doch das wird nicht einfach: Im ersten Auswärtsspiel müssen die Rot-Weißen zum TSV Alfdorf/Lorch (Spielbeginn: Samstag, 20.15 Uhr), der schon in der Vorsaison stark aufspielte und sich für diese Spielzeit zudem namhaft verstärkte.

„Wenn wir in Alfdorf punkten möchten, müssen wir auf jeden Fall die Nervosität von der Begegnung am vergangenen Wochenende ablegen“, deutet HRW-Trainer Roland Kroll das große Manko aus der ersten Partie an, das es nun zu verbessern gilt. So kamen die Laupheimer bei der Begegnung gegen den TSV Wolfschlugen mit zunehmender Spieldauer mehr unter Druck und fanden dadurch nicht zu ihrem eigenen Spiel. Dabei war vor allem das Auslassen von klaren Torchancen ein Problem, das den Rückstand immer größer werden ließ.

Nicht unbezwingbar

Auch das soll sich nun beim TSV Alfdorf/Lorch ändern. Schließlich ist auch der Dritte der Vorsaison in der Württembergliga Nord nicht unbezwingbar. Das war am vergangenen Wochenende zu sehen, als der TSV sogar in eigener Halle gegen den TV Neuhausen/Erms mit 21:25 unterlag. „Für mich war es etwas überraschend, dass sie das Auftaktspiel verloren haben“, räumt auch HRW-Coach Kroll ein, kommt dann aber zu dem Schluss: „Daher gehe ich nun davon aus, dass sie alles tun werden, um die ersten Punkte einzufahren.“

„Mit so einem Kader strebt man höhere Ziele an“

Für Kroll ist der TSV Alfdorf/Lorch einer der Favoriten auf die Meisterschaft. Der Kader sei ohnehin schon sehr erfahren gewesen. „Mit den Zugängen Dragan Jerkovic und Adrian Pfahl haben sie die wohl berühmtesten Namen in ihrem Kader“, so Kroll. Außerdem hätte der TSV mit Benjamin Röhrle nochmal zusätzlich einen starken Rückraumspieler geholt. „Mit so einem Kader strebt man höhere Ziele an“, ist sich Kroll sicher. Mit Jonas Reu treffen die Laupheimer auf ein bekanntes Gesicht: In der vergangenen Saison hatte Reu nach der Verletzung von Philipp Zodel bei den Rot-Weißen in der Rückrunde ausgeholfen.

„Für uns heißt es, die Nervosität vor allem im Angriff aus dem ersten Spiel abzulegen und weiterhin ein schnelles Spiel aus einer stabilen Abwehr heraus aufzuziehen“, gibt Kroll die Richtung vor. Dabei ist Fabian Federle nach wie vor verletzt und auch Luka Orsolic ist gesundheitlich angeschlagen.

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