HRW hofft auf ersten Auswärtserfolg

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 Der HRW Laupheim (vorn Hüseyin-Atilla Yigin) reist zur HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf, gegen die die Rot-Weißen in der Vor
Der HRW Laupheim (vorn Hüseyin-Atilla Yigin) reist zur HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf, gegen die die Rot-Weißen in der Vorsaison nur einen Punkt holen konnten. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)

Ein Auswärtsspiel gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf steht dem HRW Laupheim am Samstag um 19.30 Uhr in der Handball-Württembergliga Süd bevor. Nach der verpatzten Begegnung gegen Abstiegskandidat SG Hegensberg-Liebersbronn am vergangenen Wochenende will der HRW alles daran setzen, den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison einzufahren.

„Wichtig wird sein, dass wir im Angriff unser Spiel spielen und so den starken Mittelblock der Handballspielgemeinschaft aushebeln“, sagt HRW-Trainer Mihut Pancu. So könnte der HRW mit einem Sieg in der Tabelle vor die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf kommen, da die Mannschaft von Trainer Andreas Rascher derzeit lediglich ein Punkt vor den Rot-Weißen steht.

Vor Wochenfrist scheiterte der HRW gegen die SG Hegensberg-Liebersbronn knapp mit 28:30 (15:16). Dabei lag das größte Problem in der Abwehr. „30 Tore sind einfach zu viel“, analysiert HRW-Mannschaftsbetreuer Sven Stührmann. „Wir müssen unsere Abwehr wieder auf das Niveau der vorherigen Begegnungen bringen.“ Die Rot-Weißen hatten gegen die SG sehr gut ins Spiel gefunden. Der HRW hatte sich zu Beginn der Begegnung mit fünf Toren (7:2) absetzen können und den Gegner so förmlich zu einer Auszeit gezwungen. Diese brachte jedoch eine signifikante Wende: Mit der Umstellung bei der Spielgemeinschaft auf eine offensive 3:3-Deckung tat sich der HRW Laupheim sichtlich schwer. So holte der Gegner Tor um Tor auf und konnte das Spiel schlussendlich für sich entscheiden.

In der vergangenen Saison holten die Rot-Weißen lediglich einen Punkt aus zwei Spielen gegen die HSG. Das Auswärtsspiel endete unentschieden und zu Hause verloren die Laupheimer deutlich mit 26:32. „Wir taten uns häufig in der Abwehr schwer“, sagt HRW-Trainer Mihut Pancu. „Die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf verfügt über individuell starke Einzelspieler, die durch Auslösehandlungen ihren Angriff aufziehen.“

Schnepf ist HSG-Topscorer

Besonders aufzupassen ist für den HRW auf Peter Schnepf. Er wirft circa sechs bis acht Tore pro Spiel und gilt bei der Handballspielgemeinschaft somit als Topscorer.

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